FC Schalke 04
·3. Januar 2026
Miron Muslic: Jeden einzelnen Tag bestmöglich nutzen

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·3. Januar 2026

Mit einer öffentlichen Einheit auf dem Vereinsgelände ist die Lizenzmannschaft am Samstag (3.1.) ins Fußballjahr 2026 gestartet. Nach dem Auftakttraining äußerte sich Miron Muslic in einer Medienrunde unter anderem über die freien Tage rund um Weihnachten, die Vorbereitung auf die Rückrunde sowie die Ziele für die kommenden Wochen und Monate. schalke04.de fasst die Aussagen des Chef-Trainers zusammen.
Miron Muslic über …
… die kurze Winterpause: Die freien Tage haben uns allen gutgetan – auch mir. Denn die vergangenen Monate waren sehr intensiv, daher haben wir alle eine kurze Pause gebraucht, um einmal abzuschalten, zu resetten und die Akkus aufzuladen – um jetzt in der Rückrunde gemeinsam angreifen zu können. Bei der Leistungsdiagnostik am 2. Januar und tags darauf bei den ersten zwei Einheiten auf dem Platz habe ich die Jungs voller Energie und voller Tatendrang erlebt. Schon jetzt ist die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel in 14 Tagen in Berlin zu spüren. Ich habe mich am Neujahrstag im Auto auf der Rückfahrt nach Gelsenkirchen bereits auf den Trainingsstart und das Wiedersehen mit der Mannschaft gefreut.
… die Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil: Wir haben zwei Wochen. Das ist ein kurzer Zeitraum, deshalb wollen und werden wir jeden einzelnen Tag bestmöglich nutzen. Einige Jungs, die in der Hinrunde viel im Einsatz waren, haben einen verlängerten Urlaub bekommen. Das sind acht Spieler, die am Dienstag (6.1.) einsteigen werden. Sie standen in den vergangenen Wochen und Monaten nahezu durchgehend auf dem Platz und mussten eine hohe Belastung wegstecken.
… die Witterungsbedingungen: Wir haben Tiroler Verhältnisse (lacht). Spaß beiseite: Das Wetter ist kein Problem für uns. Die Plätze auf unserem Vereinsgelände sind mit einer Rasenheizung ausgestattet und grün – wir können auf ihnen also gut trainieren. Wenn du in einer kurzen Winterpause in den Süden fliegst und dort Temperaturen rund um 20 Grad oder höher herrschen, benötigst du nach der Rückkehr einige Tage, um dich bei den Minusgraden in Deutschland wieder zu akklimatisieren. In den kommenden Wochen werden wir aber auch in den Spielen solche Bedingungen wie derzeit vorfinden – deshalb können wir uns in Gelsenkirchen bestmöglich auf den Start in den zweiten Saisonteil vorbereiten.
… die Ziele für die Rückrunde: Wir möchten weiterhin hart arbeiten und gemeinsam den Spirit, diese Höchstleistungskultur im Profileistungszentrum, fortsetzen. Wenn uns das gelingt, sind wir auf einem guten Weg für die kommenden Wochen und Monate. An unserer Marschroute ändert sich nichts gegenüber den vergangenen sechseinhalb Monaten. Wir denken von Spiel zu Spiel, von Woche zu Woche, von Tag zu Tag. Gerade im Defensivspiel haben wir uns sehr gut entwickelt. Wir wissen aber auch, dass wir im Spiel nach vorne noch einen Gang höher schalten und offensiv besser performen können. Und trotzdem haben wir in der Hinrunde 37 Punkte geholt. Ich bin guter Dinge, dass die Jungs die Pause genutzt haben, um einmal zu verschnaufen und jetzt gemeinsam bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen. Wir haben einen klaren Plan – und dem folgen wir.
… die letzten drei Spiele vor der Winterpause: Die Intensität, die uns in den ersten dreieinhalb Monaten ausgezeichnet hat, verlierst du ein Stück weit, wenn einige Spieler nicht zur Verfügung stehen und andere Jungs bei der Belastung an ihre Grenzen kommen. Die letzten drei Spiele in Düsseldorf, gegen Nürnberg und in Braunschweig, so selbstkritisch sind wir auch intern, haben uns zwar sechs von neun möglichen Punkten gebracht. Aber wir wissen, dass wir es besser können. Gleichzeitig ist uns aber auch bewusst, dass wir immer wieder Ausfälle kompensieren mussten. Deshalb ist es mein größter Wunsch, dass viele Jungs, die zuletzt ausgefallen sind, wieder fit werden, damit wir auch in jedem Training eine hohe Intensität an den Tag legen können. Gerade der Konkurrenzkampf hat uns in den ersten Monaten so stark gemacht. Denn wer gut trainiert, wird auch mit Spielminuten belohnt.









































