FC Schalke 04
·5. September 2026
Miron Muslic: Wenn du gegen solch einen Gegner punkten willst, muss vieles funktionieren

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·5. September 2026

Nach intensiven 90 Minuten plus Nachspielzeit in der VELTINS-Arena traten Chef-Trainer Miron Muslic, Robin Gosens und Satoshi Tanaka am Samstag (5.9.) stolz vor die Mikrofone, um über das torlose Unentschieden gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München zu sprechen. Auch Gäste-Coach Vincent Kompany äußerte sich zur Partie und gratulierte den Königsblauen dabei zum Punktgewinn. schalke04.de hat die Aussagen des Quartetts notiert.
Es ist ein besonderer Tag für uns, für den gesamten FC Schalke 04. Die Bundesliga ist zurück in der VELTINS-Arena. Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben zu null gespielt gegen eine der besten Mannschaften, wenn nicht sogar die beste Mannschaft der Welt. Wenn du gegen solch einen Gegner punkten willst, muss viel funktionieren. Wir hatten einen guten Plan – aber er musste nahezu in Perfektion ausgeführt werden, um dieses Ergebnis zu erzielen. Du kannst die Bayern eigentlich nicht verteidigen, weil sie immer Lösung haben, gepaart mit der spielerischen und individuellen Qualität. Denn die Bayern hören nicht auf. Aber wir auch nicht!
Der Fokus in unserer Trainingswoche galt nicht der Qualität des Gegners. Denn wenn du dir zu viele Gedanken machst, brauchst du gegen solch ein Weltklasse-Team gar nicht erst antreten. Wir haben uns stattdessen auf uns konzentriert. Vor dem Spiel haben wir uns vorgenommen, dass wir das Verteidigen genießen. Und uns war klar, dass wir in einigen Phasen auch leiden werden. In der einen oder anderen Situation brauchst du in solchen Spielen einfach auch das Quäntchen Glück. Aber genau das haben wir uns mit unserem leidenschaftlichen Auftritt verdient. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir in jedem einzelnen Spiel alles daransetzen, dass wir uns auch in der kommenden Saison wieder mit den Bayern in der Bundesliga messen können.
Zunächst einmal möchte ich dem FC Schalke 04 zum Punktgewinn gratulieren. Wenn du gegen eine kompakt und aggressiv auftretende Mannschaft spielst, die es richtig gut macht, musst du in den richtigen Momenten die Tore machen. Wir hatten unsere Momente und große Chancen, waren zwei-, dreimal im Eins-gegen-eins mit dem Torwart. Aber so ist es manchmal im Fußball. Der Gegner hat sich den Punkt verdient.
Ich genieße diesen Augenblick. Viel schöner hätte ich mir mein erstes Pflichtspiel als Schalker in der VELTINS-Arena nicht vorstellen können. Wir sind alle den Extra-Meter gelaufen. Dass es schwer wird, war uns vorher bewusst, denn wir alle wissen um die Qualität der Bayern. Manchmal haben wir sie gedoppelt, manchmal sogar mit drei Spielern attackiert. Nur so geht es. Unsere größte Leistung war vielleicht, dass wir diese defensive Stabilität über 95 Minuten halten konnten und uns an unseren Plan gehalten haben. Wir haben die gesamte Woche darauf hintrainiert und das, was wir uns vorgenommen haben, dann auch genauso umgesetzt.
Dass ich mein Bundesligadebüt ausgerechnet gegen Bayern München feiern durfte, macht mich sehr stolz. Ebenso stolz bin ich darauf, dass wir es geschafft haben, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen Punkt zu holen. Vor dem Spiel war ich natürlich aufgeregt, die Vorfreude überwog dabei allerdings bei weitem die Nervosität. Der Trainer hat mir mitgegeben, dass ich das Mittelfeld dicht machen und den Gegner nicht in den Strafraum lassen soll, also habe ich ständig darauf geachtet. Es war insgesamt ein sehr intensives Spiel. Wenn ich weitere Chancen auf Einsätze bekomme, werde ich auch da mein Bestes geben.







































