FCBinside
·22. Juni 2026
Mit 28 Jahren: Ex-Bayern-Star deutet frühes Karriereende nach der WM an

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·22. Juni 2026

Mitten während der Weltmeisterschaft sorgt Noussair Mazraoui für überraschende Aussagen. Der ehemalige Bayern-Profi schließt offenbar sogar ein sofortiges Karriereende nicht aus.
Noussair Mazraoui hat mit bemerkenswerten Aussagen über seine Zukunft für Aufsehen gesorgt. Der marokkanische Nationalspieler erklärte, dass er sich sogar vorstellen könne, seine Profikarriere bereits nach der laufenden Weltmeisterschaft zu beenden.
„Ich könnte nach der Weltmeisterschaft meine Karriere beenden. Das Leben ist kurz. Ich möchte den Koran auswendig lernen und eines Tages Imam einer Moschee werden“, sagte der 28-Jährige.
Der aktuelle Profi von Manchester United begründete seine Überlegungen mit seiner tiefen religiösen Verbundenheit. Der in den Niederlanden geborene Marokkaner gilt seit Jahren als gläubiger Muslim und lebt seinen Glauben auch während seiner Karriere konsequent aus.
So hielt Mazraoui beispielsweise während des Ramadan trotz der hohen Belastungen im Profifußball regelmäßig an den Fastenvorgaben fest und verzichtete tagsüber auf Nahrung und Flüssigkeit.
Sportlich führte Mazraouis Weg im Sommer 2022 ablösefrei von Ajax Amsterdam zum FC Bayern. In München absolvierte der Außenverteidiger insgesamt 55 Pflichtspiele und gewann 2023 die Deutsche Meisterschaft.
Den ganz großen Durchbruch schaffte er beim Rekordmeister allerdings nie. Immer wieder wurde er von kleineren Verletzungen zurückgeworfen. Zudem sorgten politische Äußerungen außerhalb des Platzes zeitweise für Diskussionen.
Im Sommer 2024 folgte schließlich der Wechsel zu Manchester United. Die Engländer überwiesen damals rund 15 Millionen Euro nach München.
Schon kurz nach seinem Abschied machte Mazraoui deutlich, dass er seine Zeit beim FC Bayern durchaus kritisch betrachtet: „Nach zwei Spielzeiten bei den Bayern brauchte ich einen nächsten Schritt, und zwar aus einer Reihe von Gründen. Ich habe mich dort wohlgefühlt, aber ich hatte das Gefühl, dass ich mich woanders wohler fühlen könnte. Ich glaube, ich muss nicht erklären, warum ich zu einem solchen Verein gehe.“
Bevor sich Mazraoui endgültig mit seiner Zukunft beschäftigt, liegt der Fokus jedoch weiterhin auf der Weltmeisterschaft.

Foto: IMAGO
Marokko startete mit einem starken 1:1 gegen Brasilien in das Turnier und legte anschließend einen 1:0-Erfolg gegen Schottland nach. Damit haben die Nordafrikaner das Ticket für die K.o.-Phase bereits vorzeitig gelöst.
Am 25. Juni wartet zum Abschluss der Gruppenphase noch Haiti. Für den Außenseiter geht es nach zwei Niederlagen um nichts mehr, während Marokko die nächste Runde bereits sicher erreicht hat.







































