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·19. Mai 2026

Mit diesen Trümpfen geht der FC Bayern ins Finale gegen Stuttgart

Artikelbild:Mit diesen Trümpfen geht der FC Bayern ins Finale gegen Stuttgart

Am Samstag (20 Uhr) will der FC Bayern im Endspiel gegen den VfB Stuttgart seine diesjährige Reise im DFB-Pokal mit dem Titel krönen. Gleichzeitig stellt das Finale für die Münchner auch den Abschluss einer starken Saison dar. Das Team von Vincent Kompany gewann 45 der 54 Pflichtspiele in dieser Spielzeit (sechs Remis, drei Niederlagen) – folgt noch ein weiterer Sieg, würde der FCB seinen Vereinsrekord im Profifußball einstellen. So viele Erfolge innerhalb einer Saison feierte der Rekordmeister bislang nur in der Triple-Spielzeit 2012/13. Was für einen weiteren Coup sprechen könnte, lest ihr in den Fakten zum DFB-Pokal-Finale 2026.

2:1 im Franz-Beckenbauer-Supercup sowie 5:0 bzw. 4:2 in den Bundesliga-Duellen in Stuttgart und München: Die bisherigen Aufeinandertreffen mit den Schwaben lassen für Samstag hoffen. Seitdem Vincent Kompany das Ruder beim FCB übernommen hat, haben die Bayern sogar alle fünf Pflichtspiele gegen den VfB gewonnen. Die letzte NIederlage gegen Stuttgart gab es im Mai 2024 in der Bundesliga (1:3 A).


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In der Gesamtbilanz konnte der Rekordpokalsieger seine Vormachtstellung im sogenannten Südschlager damit weiter ausbauen. 87 der 131 Pflichtspielduelle mit dem VfB Stuttgart seit Bundesliga-Gründung gingen an die Bayern (je 22 Remis und Niederlagen) – damit feierte keine andere Mannschaft im deutschen Profifußball so viele Siege gegen ein anderes Team wie der FCB gegen den VfB.

Auch im DFB-Pokal ist die Bilanz eindeutig: Der FC Bayern setzte sich in neun der bisherigen zehn DFB-Pokal-Partien gegen den VfB Stuttgart durch. Letztmals trafen beide Teams im Finale vor 13 Jahren aufeinander, das der FCB unter Jupp Heynckes mit 3:2 gewinnen konnte. Einzig im November 1989 konnte sich der VfB im Achtelfinale zuhause mit 3:0 durchsetzen.

Zum bereits 25. Mal steht der FC Bayern im Finale des DFB-Pokals. Damit nahmen die Münchner mehr als doppelt so häufig am wichtigsten Endspiel im deutschen Profifußball teil wie jeder andere Verein (auf Platz zwei folgt der FC Schalke 04 mit zwölf Finalteilnahmen). 20-mal streckte der Rekordsieger des Wettbewerbs am Ende den Pokal in die Höhe, auf dem zweiten Platz folgt Werder Bremen mit sechs Pokalerfolgen.

Zudem fühlte sich der FCB zuletzt auch im Endspielstadion in der Bundeshauptstadt wohl. Die jüngsten sieben Pflichtspiele im Berliner Olympiastadion haben die Bayern gewonnen – zweimal im DFB-Pokal-Finale sowie fünf Begegnungen bei den Hausherren von Hertha BSC.

Im Endspiel des DFB-Pokals treffen die beiden besten Stürmer der vergangenen Bundesliga-Saison aufeinander. Mit 36 Toren sicherte sich Harry Kane vor Stuttgarts Deniz Undav (19) mit deutlichem Abstand die Torjägerkanone. Auch im DFB-Pokal hat der Bayern-Stürmer im laufenden Wettbewerb die Nase vorn und weist mit sieben Toren die beste Bilanz eines Angreifers seit sieben Jahren auf (2018/19 hatte Robert Lewandowski ebenfalls sieben). Einzig Thomas Müller (2013/14; acht Treffer) gelangen in diesem Jahrtausend mehr Tore in einer Pokalsaison.

In Sachen Torbeteiligungen liegen die beiden Angreifer aber gleichauf: Seit Beginn der Vorsaison war Deniz Undav in neun Einsätzen im DFB-Pokal an neun Toren direkt beteiligt (fünf Tore, vier Vorlagen) – das ist Bestwert in diesem Zeitraum zusammen mit Harry Kane (acht Tore, ein Assist).

Bei der Gesamtzahl der Tore in dieser Saison trennen die beiden aber Welten. Wettbewerbsübergreifend erzielte Kane 58 Pflichtspieltore seit Saisonbeginn – das toppte im Profibereich beim FC Bayern bislang nur Gerd Müller (1972/73 mit 66 Treffern). Bei Undav stehen vor dem Abschluss der Spielzeit 25 Treffer zu Buche. Ob beim VfB-Stürmer ausgerechnet im Finale noch ein weiterer hinzukommt, muss sich zeigen: In sechs Pflichtspielen gegen den FC Bayern konnte Undav noch nie treffen. Ganz anders sieht das bei Harry Kane aus: Der Engländer erzielte allein elf Tore gegen die Stuttgarter. Seit seinem Wechsel zum FCB im August 2023 schoss kein anderer Bundesligaspieler so viele Pflichtspieltore gegen ein und denselben Verein wie Kane gegen die Schwaben.

Manuel Neuer gewann bislang sechsmal den DFB-Pokal (einmal mit dem FC Schalke 04, fünfmal mit dem FC Bayern) und könnte nun den historischen Wettbewerbsrekord von Bastian Schweinsteiger einstellen. Die Bayern-Legende konnte den DFB-Pokal als Spieler siebenmal gewinnen. Nachdem sich Neuer in dieser Spielzeit mit dem 13. Titel seiner Karriere schon zum deutschen Rekordmeister gekürt hatte, könnte er also nun auch Rekordsieger im zweiten großen deutschen Vereinswettbewerb werden.

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