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·22. Februar 2026

Mit Euphorie aus der Champions League: Können die VfL-Frauen Bayern ärgern?

Artikelbild:Mit Euphorie aus der Champions League: Können die VfL-Frauen Bayern ärgern?

Matchday |Für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg steht am Sonntag ein Spiel mit enormer Tragweite an. Beim Gastspiel beim Tabellenführer FC Bayern München zählt nur ein Sieg, wenn die minimale Chance auf die Meisterschaft noch aufrechterhalten werden soll. Die Ausgangslage ist klar – und sie lässt keinen Raum für taktische Rechenspiele.

Kurzer Jubel, schneller Fokuswechsel

Die Reise nach München erfolgt nur wenige Tage nach einem emotionalen Erfolg auf internationaler Bühne. Der Viertelfinaleinzug in der Champions League gegen Juventus Turin war sportlich wie mental ein wichtiges Signal, darf im Bundesliga-Alltag aber nicht mehr als ein Randaspekt sein. Die Partie in Italien hat Kraft gekostet – körperlich wie emotional. Genau hier liegt nun die Herausforderung: Euphorie mitnehmen, ohne die nötige Nüchternheit zu verlieren.


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Die Tabelle als ständiger Begleiter

Elf Punkte Rückstand trennen die Wolfsburgerinnen derzeit vom Spitzenreiter, auch wenn der VfL noch ein Spiel mehr in der Hinterhand hat. Die Rechnung ist dennoch simpel: Eine Niederlage würde den Titelkampf faktisch beenden. Ein Sieg hingegen könnte das Rennen zumindest noch einmal öffnen und dem Saisonfinale neue wenn auch nur minimale Spannung verleihen.

Bayern als Maßstab der Liga

Der FC Bayern präsentiert sich bislang nahezu makellos. Ungeschlagen, mit einer beeindruckenden Bilanz und großer individueller Qualität in allen Mannschaftsteilen, sind die Münchnerinnen der klare Maßstab der Liga. Schon das Hinspiel in Wolfsburg zeigte, wie konsequent der Doublesieger seine Chancen nutzt. Um diesmal zu bestehen, wird der VfL in allen Phasen des Spiels an seine Grenzen gehen müssen – und darüber hinaus.

Wolfsburgs Entwicklung als Trumpf

Trotz des großen personellen Umbruchs im Sommer hat sich Wolfsburg im Saisonverlauf stabilisiert. Die Mannschaft wirkt gefestigter, homogener und deutlich widerstandsfähiger als noch zu Beginn der Spielzeit. Gerade diese neu gewachsene Mentalität könnte in München zum entscheidenden Faktor werden. Der VfL hat gelernt, Rückschläge anzunehmen und als Antrieb zu nutzen – eine Eigenschaft, die gegen den Tabellenführer zwingend nötig sein wird.

Aufstellung

Startelf: Johannes – Bjelde, Dijkstra, Küver, Linder – Minge, Huth, Kielland – Bussy, Beerensteyn, Endemann


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