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·26. Februar 2026
"Mit Mut und Überzeugung": Dresden will Darmstadt-Duo stoppen

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Beim 0:0 in Hannover zeigte die SG Dynamo Dresden, dass sie eine torgefährliche Offensive in Schach halten kann. Das soll auch am Freitagabend gegen den SV Darmstadt 98 mit dem besten Sturm-Duo der Liga gelingen.
Die Wochen gegen Teams aus dem oberen Drittel gehen für Dynamo Dresden weiter. Nach den Spielen gegen Schalke, Elversberg und Hannover gastiert nun der Tabellenzweite aus Darmstadt, der mit 44 Toren die beste Offensive der 2. Bundesliga stellt. Thomas Stamm erwartet eine "sehr wuchtige, intensive, physisch starke Mannschaft", die "bei Standards sehr gefährlich" ist. Schon nach 23 Spieltagen ist für den SGD-Trainer klar, dass der Gegner "zu den Mannschaften gehört, die am Ende ganz oben stehen werden, weil sie eine gute Breite haben."
Allen voran das Sturm-Duo aus Isac Lidberg (12 Tore) und Fraser Hornby (9 Tore) wird die Dresdener Abwehr auf eine harte Probe stellen. Allerdings schaffte es die SGD zuletzt auch, den Zweitliga-Toptorschützen Benjamin Källman weitgehend auszuschalten. Deshalb ist Stamm vor der anstehenden Aufgabe nicht bange: "Wenn wir in der Lage sind, gegen den Besten zu verteidigen, dann soll uns das Mut und Überzeugung geben." Ohnehin können die Punktgewinne gegen Hannover und Schalke als Mutmacher dienen. "Es wird ein Topspiel von uns brauchen. In den letzten drei Spielen haben wir gezeigt, dass wir gegen Topmannschaften auch in der Lage sind, etwas mitzunehmen."
Obwohl die Gäste seit 13 Ligaspielen ungeschlagen sind, wollen sich die Sachsen nicht nur mit einem Unentschieden begnügen. "Wir werden das Spiel so bestreiten, dass wir drei Punkte in Dresden behalten. Wenn wir uns von Anfang an mit einem Punkt zufrieden geben, wäre das der falsche Weg", betonte Stamm und ergänzte: "Wir müssen uns nicht verstecken." Um Darmstadt zu schlagen, will der 43-Jährige über eigene Ballbesitzphasen zu Chancen kommen: "Da gehts viel auch um Überzeugung. Den Gegner so ins Laufen kriegen, dass sie vielleicht auch ein Stück die Lust verlieren, intensiv zu arbeiten."
Ein weiterer Pluspunkt für den Gastgeber ist die personelle Situation. Bis auf Ersatztorwart Lennart Grill kann Stamm aus dem Vollen schöpfen. Auch Innenverteidiger Julian Pauli, der in der Vorwoche geschont wurde, ist wieder eine Option für den Kader. Bedenklich hingegen stimmt die Heimbilanz der Dresdener, die erst zwei Siege vor heimischer Kulisse holten. "Es fühlt sich nicht so an, dass wir uns auswärts einfacher tun als zuhause. Wir haben auswärts die Effizienz, die wir zuhause nicht haben", meinte Stamm. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis auch daheim wieder der Knoten platzt. Vielleicht schon am Freitagabend gegen Darmstadt.







































