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·23. Juni 2026

Montella-Aus bei der Türkei? Das sagt der Verbandsboss

Artikelbild:Montella-Aus bei der Türkei? Das sagt der Verbandsboss

Das frühe Aus bei der WM 2026 ist ein Schock für die ambitionierte Türkei. Die Kritik an Trainer Vincenzo Montella nimmt zu.

Einen baldigen Rauswurf muss der Italiener allerdings offenbar nicht fürchten. „Wir werden sowohl zum Trainer dieser Mannschaft als auch zu den Spielern stehen“, stellte Verbandschef Ibrahim Haciosmanoglu klar: „Das hier ist kein Verein. Wenn man sich die Vereinsmannschaften ansieht, kommt es gerade wegen der mangelnden Kontinuität zu Misserfolgen. Man kann hier nicht einfach 15 Spieler wegschicken und 15 neue holen.“


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Die Türkei nimmt erstmals seit 24 Jahren wieder an einer Weltmeisterschaft teil und galt dank der Stars Arda Güler, Kenan Yildiz und Hakan Calhanoglu für viele sogar als Geheimtipp. Nach den Niederlagen gegen die Außenseiter Australien (0:2) und Paraguay (0:1) ist das letzte Gruppenspiel gegen den starken Gastgeber USA aber sportlich bereits bedeutungslos.

Nach WM-Enttäuschung: Türkei richtet Blick auf die EM 2028

„Man kann den Trainer nicht entlassen und einen neuen holen. Man kann den Vorsitzenden nicht abberufen und einen neuen einsetzen“, zitiert der kicker Haciosmanoglu: „Wir tauschen niemals diejenigen, mit denen wir gemeinsam den Weg gegangen sind, gegen andere ein, die wir unterwegs treffen.“

Im letzten Spiel der Vorrunde soll nun wenigstens ein versöhnlicher Abschluss her, ehe der Blick auf die EM 2028 gerichtet wird. „Uns werden diese Männer wieder dieselben Erfolge bescheren“, gab sich der Verbandschef überzeugt, dass die Türkei sich für das Kontinentalturnier in Großbritannien und Irland qualifizieren wird.

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Foto: Getty Images

Eine erfolgreiche Qualifikation ist dringend nötig, um die Stimmung gegenüber der Nationalmannschaft wieder in eine positivere Richtung zu lenken. Nach dem vorzeitigen WM-Aus trotz langer Überzahl gegen Paraguay, geriet das Team heftig in die Kritik. „Wie Haiti! Wir scheiden aus, ohne ein Tor zu erzielen – wie Haiti! Wir teilen das Schicksal des schwächsten Teams im Turnier“, schrieb etwa Fanatik. Türkiye titelte schlicht: „Ein Albtraum!“

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