REAL TOTAL
·21. August 2026
Mourinho gibt erste PK seit Rückkehr nach Madrid

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Mourinho geht in seine insgesamt vierte Saison bei Real Madrid – Screenshot: YouTube/@diarioas
… den Auftakt in LaLiga gegen Espanyol Barcelona (Samstag, 21:30 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN): „Espanyol ist eine gute Mannschaft. Die Mannschaften, die seit langer Zeit den gleichen Trainer haben, sind gut vorbereitet. Espanyol spielt gut, mit Ambition, das erste Spiel hat mir sehr gut gefallen. In der Tabelle haben sie schon drei Punkte, drei Tore erzielt und kein Tor kassiert. Zuhause mit einem Sieg zu beginnen, motiviert immer. Wir sind, denke ich, vorbereitet darauf, was uns erwartet. Wir haben alles so gut wie möglich analysiert.“
… seinen Gemütszustand vor dem Start: „Mir geht es gut. Es ist das erste Pflichtspiel der Saison, aber das erlebe ich schon seit mehr als 20 Jahren. Ich bin entspannt. Es ist eine weitere Saison, ein weiteres Spiel. Es sind Leute da, die 36 Trainingseinheiten und sechs Spiele hinter sich haben – und welche, die fünf Trainingseinheiten hinter sich und nur ein bisschen gespielt haben. Wenn man mir sagt, ob ich gerne eine weitere Woche hätte – natürlich. Aber wir sind auch schon müde von Testspielen. Wir lieben Testspiele nicht, wir wollen die wahren Spiele.“
… die personelle Situation: „Die Verletzten aus der vergangenen Saison fallen lange aus. Ich erwarte nicht, sie in zwei, drei Wochen zurück zu haben. Der einzige Spieler, der bei dieser Partie außen vor ist, ist Endrick. Bei ihm ist es eine kleine muskuläre Sache. Und Tchouaméni geht es gut, er wird heute mit der Mannschaft trainieren. Aber er muss heute trainieren, morgen trainieren, am Sonntag trainieren, um seinen Prozess durchzugehen. Seine Verletzung hat es ihm nicht ermöglicht, in eine Form zu kommen, gegen Espanyol dabei zu sein.“
… den Druck nach zwei titellosen Spielzeiten: „Ich würde nicht von Druck reden. Ich würde von Adrenalin reden, von einem positiven Adrenalin, das ich haben will. Druck nicht. Ich verspüre keinen Druck wegen des Debüts, auch nicht generell wegen eines Fußballspiels. Ich vertraue der Arbeit, die wir geleistet haben, zudem sehr. Es war eine schwieriger Job mit Spielern, die erst nach und nach gekommen sind. Ich bin sehr zuversichtlich, was die Ambition der Spieler angeht, was ihre Mentalität und ihre Leidenschaft angeht, die sie mir jeden Tag zeigen. Es ist morgen natürlich ein schwieriges Spiel, aber wenn wir in das Flugzeug steigen, dann tun wir das mit der Überzeugung, die drei Punkte zu holen.“
… seine Rückkehr nach Madrid: „Ich bin nicht so sehr jemand, der etwas vermisst. Auch keiner, der etwas bereut. Nach jedem Titel von Real Madrid habe ich einen Anruf des Präsidenten bekommen. Aber das hatte nichts mit mir zu tun. Ich freue mich sehr darüber, dass meine Arbeit hier Positives zur Folge hatte. Die Titel gehörten dann aber Carlo und Zidane, den Spielern.“
… Yan Diomande, der bereit sei, für den Trainer zu sterben: „Das ist ein Ausdruck, der mir gefällt. Aber mir würde es noch mehr gefallen, wenn er bereit ist, für die Mannschaft zu sterben, für Real Madrid. Aber ich denke, am Ende ist es das, was er sagen will, wenn er meinen Namen benutzt. Oft ist es einfach, Worte zu verlieren. Schwieriger ist es dann, von Worten in Taten überzugehen. Die Worte von Diomande weichen aber nicht von dem ab, was ich von allen sehe. Ich sehe, wie die Spieler sehr engagiert sind und sehr willens sind, einen guten Job zu machen. Die Mannschaft entwickelt sich, ist sehr geeint. Wir sind sicherlich kein perfektes Team, weil so etwas nicht existiert. Ich werde nicht so dumm sein und denken, dass ich hier Woche für Woche kein Problem haben werde. Ich werde nicht naiv sein, das Problem wird schon kommen. Aber die Mannschaft ist stark und die Message von Diomande gilt für alle, denke ich.“
… Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni: „Ich bin mit vielen Informationen gekommen. Wie ihr wisst, war ich 13 Jahre hier. Ich habe meine Kontakte und bin mit viel Wissen gekommen, nicht nur über die Situation zwischen Tchouaméni und Federico. Ich habe mich aber entschieden, bei Null zu starten. Vom ersten Tag an, als Tchouaméni kam, war ich aufmerksam. Und ich habe keinerlei Notwendigkeit eines Gesprächs gespürt, ein Thema hervorzuholen, das für alle ein schwieriges war. Ich habe nämlich sofort die Normalität gesehen. Wenn ich nichts von dem Problem weiß, sehe, wie Tchouaméni kommt und sehe, wie sie von der ersten Minute an miteinander auskommen, dann sage ich: Du kannst dir nicht einmal vorstellen, was vergangene Saison passiert ist. Es waren praktisch sie, die mir gesagt haben, dass ich mit keinem von ihnen darüber reden muss, dass ich keinen Frieden schaffen muss. Es geht nicht um Frieden, es herrscht einfach Normalität, Freundschaft, Kooperation. Es ist, als wäre nichts passiert.“
… seine Kapitäne um Valverde: „Ich bin glücklich mit allen. Meine Kapitäne kennen mich. Sie haben die Fähigkeit, zu beobachten, zu analysieren. Ich rede nicht, damit sie mich über meine Worte kennenlernen. Ich will, dass sie mich kennenlernen, indem sie mich beobachten und analysieren. Die Kapitäne verhalten sich etwas defensiv, in dem Prozess sind sie noch. Sie mussten bisher noch keine Kapitäne sein, wie in schwierigen Momenten, die kommen werden. Wenn sie kommen, werden wir es sehen. Bisher herrscht eine sehr gute Kooperation. Die Spieler helfen mir sehr, keine Probleme zu haben. Die Gruppe hilft den Kapitänen auch sehr.“
… die Vertragsverlängerung von Vinícius Júnior: „Die Nachricht war keine Überraschung. Als ich gekommen bin und sie mir die vertragliche Situation erklärt haben, war meine erste Frage: ‚Will er bleiben oder nicht?‘ Die Antwort war: Er will bleiben. Es war natürlich eine Sache der Zahlen. In dem Moment war ich absolut entspannt. Ich will nicht bewerten, ob er der Beste der Welt ist, einer der drei Besten oder einer der zehn Besten. Das ist kein Spiel, das mir gefällt. Aber er ist mit Sicherheit einer der Besten der Welt und die Besten müssen hier sein. Warum er vorher ein Problem hatte, weiß ich nicht. Er will erfolgreich sein, sich auf dem Platz wohlfühlen und weiß genau, was ich taktisch will. Ich glaube, dass er glücklich ist, sich wohl fühlt.“
… die Definition einer erfolgreichen Real-Saison: „Es gibt verschiedene Betrachtungen. Am Ende sind es aber Ergebnisse. Man kann in vielerlei Hinsicht einen tollen Job machen, man kann die Struktur des Klubs entwickeln, den Klub auf die Zukunft, die nächsten zehn Jahre vorbereiten, aber am Ende sind es die Ergebnisse, die zählen. Wir haben vier Wettbewerbe. Eine Saison ohne Trophäe zu beenden, ist bei Real Madrid keine erfolgreiche Saison. Wir müssen ein Team sein, gut arbeiten. Wir dürfen nicht versuchen, über Dinge zu verhandeln, die unverhandelbar sind. Wir müssen frustrierende Momente überwinden, ob wegen negativer Ergebnisse oder persönlicher Frustration. Ich habe den Spielern gesagt, dass morgen zum ersten Mal für viele ein frustrierender Moment kommt: das erste Spiel und damit das erste Mal, dass der Trainer entscheiden muss. Mit diesen Momenten müssen sie individuell und als Team umgehen. Ich bin hier, um ihnen zu helfen. Es gibt eines, das ich nicht machen kann: ein Spiel mit 15 Spielern beginnen. Es können nur elf beginnen. Jedes Spiel wird für mich, ich hoffe, schwierig. Ich hoffe es, weil ich hoffe, dass sie so arbeiten, wie sie bis jetzt arbeiten. An dem Tag, an dem sich jemand vom Frust auffressen lässt und seine Form nachlässt, ist es für mich eine einfache Entscheidung. Ich will keine einfachen, sondern schwierige Entscheidungen.“
… den Zeitpunkt, wann man behaupten kann, es sei seine Mannschaft: „Jetzt ist es schon meine Mannschaft – im Guten und im Schlechten. Eine perfekte Mannschaft werden wir nie sein, denn jeder Tag ist eine Chance, um besser zu werden. Ich mag Mannschaften, die zwei, drei Jahre den gleichen Trainer haben, weil sie sich so entwickeln. Wir arbeiten nun seit sechs Wochen und haben einen langen Weg zu gehen. Aber der Fußball wartet nicht auf uns, morgen geht es um Punkte.“
… die defensive Mitarbeit, die er von den Stürmern verlangt: „Das ist von Spiel zu Spiel anders, abhängig vom Gegner. Aber man muss mit elf Spielern verteidigen. Das kann dann unterschiedlich aussehen. Man muss aber arbeiten. Das eine ist das Pressing, das andere ist, die Räume zu schließen. Das Konzept, dass es Leute gibt, die verteidigen und Leute gibt, die auf die Balleroberung warten, geht nicht. Bisher war die Antwort von jedem sehr gut, als wir an defensiven Konzepten gearbeitet haben. Null Probleme.“
… die Rolle von Youngsters wie Mario Rivas oder Alexis Ciria, die in der Vorbereitung beweisen durften: „Morgen werden drei auf der Bank sitzen: Rivas, Cestero und Ciria. Wir haben keinen sehr breiten Kader. Militao, Rodrygo und Ferland sind lange außen vor. Ich mag es sehr, mit 20, 21 Spielern zu arbeiten, maximal 22. Sie nehmen gerade diese freien Plätze ein und arbeiten sehr gut. Es werden nicht immer die gleichen sein. Ich werde die jungen Spieler motivieren und ihnen zu verstehen geben wollen, dass die Tür offen ist. Diese Woche sind diese drei dran, in Zukunft werden andere an der Reihe sein.“
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