REAL TOTAL
·4. Juni 2026
Mourinho-Wechsel: Benfica zieht nach und verrät Ablösesumme

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·4. Juni 2026

Nun ist es auch endgültig offiziell: Nachdem Florentino Pérez am Mittwochabend über seine Social-Media-Kanäle sowie diverse Fernsehspots die Verpflichtung von José Mourinho als neuem Cheftrainer von Real Madrid angekündigt hatte, kam am Donnerstag auch die Bestätigung des bisherigen Arbeitgebers des portugiesischen Übungsleiters, Benfica. Wie der portugiesische Rekordmeister in einer offiziellen Mitteilung bekanntgab, habe sich Florentino Pérez mit Benfica über einen Transfer des Trainers geeinigt – gegen eine Zahlung von 15 Millionen Euro. Und nur im Falle eines Wahlsiegs des noch amtierenden Präsidenten.
Die Benfica-Mitteilung im Wortlaut:
„Sport Lisboa e Benfica – Futebol, SAD („Benfica SAD“) informiert, dass die Kandidatur des Präsidenten Florentino Pérez für die Wahlen des Real Madrid CF die feste Absicht bekundet hat, den Trainer José Mário dos Santos Mourinho Félix zu verpflichten, falls er die Präsidentschaftswahlen dieses Vereins gewinnt, die für den 7. Juni 2026 angesetzt sind.
Sollte dieses Szenario eintreten, wird die Verpflichtung gegen Zahlung von 15.000.000 € erfolgen, entsprechend der im derzeit gültigen Arbeitsvertrag enthaltenen Ausstiegsklausel.
Sport Lisboa e Benfica – Futebol, SAD
Lissabon, 4. Juni 2026“
Entscheidet sich am Sonntag die Mehrheit der wahlberechtigten Mitglieder Real Madrids (alle volljährigen, die im Wählerverzeichnis eingetragen sind) für Pérez, könnte noch am selben Tag bekanntgeben werden, dass Mourinho die Nachfolge von Álvaro Arbeloa antritt, andernfalls wäre es mit der Verkündung wohl am Montag so weit. Bitter für Real: Für den Noch-Coach von Benfica ist eine wesentlich höhere Ablösesumme fällig werden als ursprünglich geplant – 15 statt sechs Millionen Euro. Grund hierfür ist, dass Pérez am 12. Mai eben mitgeteilt hat, dass er eine Neuwahl um das Präsidentenamt stattfinden wird. Diese wurde schließlich für den 7. Juni angesetzt. Dadurch ist wiederum eine Frist verstrichen, die es Mourinho im Rahmen seiner Ausstiegsklausel erlaubt hätte, den Klub für einen geringeren Betrag zu wechseln. Hätte Pérez die Wahl nicht ausgerufen, stünde Mourinho offiziell längst als neuer Real-Trainer fest.
Sollte hingegen Peréz‘ Gegenkandidat Enrique Riquelme die Wahl gewinnen, wäre die Mourinho-Verpflichtung obsolet, denn der 37-Jährige hatte kürzlich verkündet: Das hat der Pérez-Rivale kürzlich bestätigt: „Ich denke, er gehört zur anderen Kandidatur. Er ist ein großartiger Trainer, aber ich finde, dass Real Madrid jetzt ein Projekt braucht, das vom ersten Tag an Ergebnisse liefert. Wir müssen etwas Nachhaltiges schaffen. Ich glaube nicht, dass das im Moment das Richtige ist.“
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Unmittelbar der Benfica-Mitteilung bestätigte auch Florentino Pérez in einem Instagram-Post die beabsichtigte Verpflichtung des ehemaligen Trainers der Blancos.
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