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·22. Februar 2026
MSV knackt die 46 Punkte: "Jetzt wird das nächste Ziel greifen"

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Eine Wiedergutmachung sollte es nicht sein, was der MSV Duisburg nach der 1:6-Klatsche in Wiesbaden zeigen wollte. Eine Reaktion gegen den 1. FC Schweinfurt bedurfte es jedoch allemal. Und die Zebras lieferten, denn durch den 3:1-Sieg im eigenen Stadion konnte sich die Mannschaft von Dietmar Hirsch auch in dessen Abwesenheit an die Tabellenspitze setzen. Vom Aufstieg will der MSV aber dennoch weiterhin nicht sprechen.
Mehrfach wurde Dietmar Hirsch auf den TV-Bildern eingefangen, wie er in aller Ruhe das Spiel seiner Mannschaft von der Pressetribüne aus verfolgte. Meist wurde der 54-Jährige gezeigt, wenn dem MSV Duisburg ein Treffer gelungen war – und davon gab es in der ersten Hälfte gleich drei Stück. "Die erste Halbzeit war sehr gut. Da haben wir auch verdient in der Höhe geführt", fand Co-Trainer Marvin Höner, der am Spielfeldrand und auch bei "MagentaSport" für Hirsch übernahm. Allerdings war der 31-Jährige dann mit dem zweiten Abschnitt nicht mehr zufrieden.
"Du spielst hier zuhause vor 18.000 Zuschauern und führst 3:0, bringst dann noch ein paar Leute, die zuletzt hinten dran waren", führte Höner auf. "Aber dann spielst du so mutlos in der zweiten Hälfte." Aufgrund der ersten 45 Minuten, in denen Duisburg den Gästen aus Schweinfurt so gut wie keine Chance ließen, habe sich der MSV seine Position in der Tabelle schon verdient. Aber Höner fand auch: "Wir tuen ganz gut daran, das Wort mit dem großen A nicht in den Mund zu nehmen." Obwohl die Duisburger jetzt wieder an der Spitze stehen.
Weil die Konkurrenten nicht gewinnen konnten, zog der MSV in der Spitzengruppe vorerst wieder an allen vorbei. Nur Osnabrück blieb punktgleich, aber Cottbus darf am Sonntag noch nachlegen. "Wir wollten die 45 Punkte holen und haben jetzt 46 Punkte. Jetzt wird das nächste Ziel greifen, das wir uns mit der Mannschaft vorgenommen haben", erklärte Höner. Welche das sind? "Da werden wir sicherlich auch etwas zu sagen, wenn wir dann gefragt werden. Über den Aufstieg brauchen wir aber nicht reden, weil dann musst du eine deutlich bessere zweite Halbzeit spielen." Klar dürfte sein, dass der MSV weiter oben mitmischen will. Gerade gegen Schweinfurt war der Sieg daher wichtig. Nicht nur wegen der 1:6-Klatsche in der Vorwoche.
"Wir sind zuhause ungeschlagen, und diese Spiele wie heute musst du erstmal gewinnen. Es ist eine riesige Fallhöhe gegen Mannschaften, die unten stehen", fand Höner. Von einer Wiedergutmachung wollte er jedoch nicht sprechen: "Das ist ein Wochengeschäft. Dass wir Spiele verlieren, das gehört dazu. Die Art und Weise ist wichtig, weil wir uns nie aufgeben wollten. Aber das haben wir in Wiesbaden getan." Entsprechend zeigte der MSV eine Reaktion, die zumindest in der ersten Halbzeit hervorragend war. Gegen den TSV Havelse wollen die Zebras am nächsten Sonntag dann wieder über 90 Minuten eine starke Leistung zeigen – und ebenfalls drei Punkte mitnehmen. Dann auch wieder mit Hirsch an der Seitenlinie.
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