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·2. Juli 2026
Müller, Hummels, Kroos und Kollegen: Wann bindet der DFB die Weltmeister von 2014 ein?

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Der deutsche Fußball muss sich für neue Impulse öffnen. Die Einbindung der Weltmeister von 2014 sind eine naheliegende Option.
Die deutsche Nationalmannschaft liegt nach einer enttäuschenden WM 2026 am Boden, der DFB benötigt eine umfassende Erneuerung. Aktuell dreht sich alles darum, wann Bundestrainer Julian Nagelsmann von seinem Amt zurücktritt und wer sein Nachfolger werden könnte. Der Favorit ist Jürgen Klopp. Doch es muss mehr passieren im deutschen Fußball, damit das DFB-Team nach drei enttäuschenden Weltmeisterschaften und zwei wenig überzeugenden Europameisterschaften wieder in Schwung kommt.
Eine naheliegende Frage lautet: Wann werden die deutschen Weltmeister von 2014 eingebunden? Das Interesse, dem DFB zu helfen, scheint vorhanden zu sein, sonst wären die zahlreichen intensiven Wortmeldungen der letzten deutschen Weltmeister kaum zu erklären.
So legte Philipp Lahm im kicker eine 20-minütige schonungslose Analyse des deutschen Fußballs vor. Von der fehlenden fußballerischen DNA über falsche Spielerprofile bis hin zum schlechten Coaching: Lahm analysierte alles und schlug neue Lösungen vor. Wer so spricht, könnte auch als neuer DFB-Sportdirektor infrage kommen. Bekannt ist, dass Lahm einst ins Management des FC Bayern einsteigen wollte, sich jedoch keine Einigung fand. Also wechselte Lahm als Berater in den Vorstand des VfB Stuttgart. Es ist klar: Der Weltmeister-Kapitän möchte sich weiter im Fußball engagieren, wenn ein passendes Angebot kommt.
Philipp Lahm pflegt wiederum guten Kontakt zu Thomas Müller. Dieser spielt noch ein Jahr bei den Vancouver Whitecaps, steht aber nach seiner Profi-Karriere für weitere Aufgaben im Profi-Fußball bereit. Bei der WM 2026 harmonierte Müller perfekt mit Jürgen Klopp als Experte bei Magenta TV. Der Spaß und die Expertise, die beide vereinten, bis ihnen Rudi Völler mit einer Ermahnung den Stecker zog, waren großartig. Sollte Klopp Bundestrainer werden, wäre eine Co-Trainer-Position für Müller eine plausible Idee.
Zum Expertenteam von Magenta TV gehörte auch Mats Hummels, der seine Karriere im vergangenen Jahr beendet hat. Hummels galt schon als Spieler als intelligenter und strategischer Kopf. Nach dem Ausscheiden Deutschlands gegen Paraguay war er einer der ersten Experten, der Klartext sprach und Konsequenzen von Trainern und Spielern forderte. Ein Mann mit klarer Kante wird beim DFB dringend gebraucht. Auch Hummels ist bekannt dafür, einem Job im Fußball nicht abgeneigt zu sein. Sein gutes Verhältnis zu Klopp und Müller könnte eine Zusammenarbeit des Trios über die TV-Tätigkeit hinaus ermöglichen.
Auch beim ZDF sitzen zwei Weltmeister als Experten: Per Mertesacker und Christoph Kramer. Mertesacker arbeitete zuletzt im Jugendbereich bei Arsenal und ist über die Entwicklungen im Weltfußball bestens informiert. Seine TV-Analysen sind meist hochpräzise. Ein ruhiger, geradliniger Charakter, den der DFB gut gebrauchen könnte.
Nicht zu vergessen: In Madrid sitzt einer der erfolgreichsten und besten Fußball-Strategen aller Zeiten derzeit ohne Job: Toni Kroos. Zuletzt soll es Gespräche mit seinem Ex-Klub Real Madrid über ein Engagement gegeben haben. Vielleicht kann auch der DFB noch auf ihn setzen. Kroos hatte das frühe Aus Deutschlands bei der WM 2026 bereits kommen sehen und gesagt, ohne Florian Wirtz und Jamal Musiala in Topform werde es gegen jeden Gegner schwer, auch gegen Paraguay.
Lahm, Müller, Hummels, Mertesacker, Kroos: Der DFB wäre unprofessionell, wenn er sich nicht mindestens einen Weltmeister von 2014 jetzt ins Boot holen würde.
Dafür muss aber vorher gründlich aussortiert werden.
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