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·2. Oktober 2026
Müller schlägt DFB-Alarm: „Wir haben keine Spieler, die...“

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Thomas Müller sieht bei der deutschen Nationalmannschaft weiterhin große Probleme. Der Weltmeister vermisst alte DFB-Tugenden und setzt seine Hoffnungen auf Jürgen Klopp.
Thomas Müller sieht die deutsche Nationalmannschaft trotz des jüngsten Aufschwungs noch lange nicht am Ziel. Der Weltmeister von 2014 vermisst beim DFB-Team vor allem Eigenschaften, die den deutschen Fußball über viele Jahre ausgezeichnet haben. Gleichzeitig setzt der 37-Jährige große Hoffnungen in Bundestrainer Jürgen Klopp.
Im US-Podcast „The Late Run“ sprach Müller über die Entwicklung der vergangenen Jahre. Dabei machte der frühere Bayern-Profi deutlich, dass für ihn nicht allein taktische oder spielerische Fragen entscheidend sind. Vielmehr gehe es um die grundsätzliche Identität der Mannschaft.
„Früher hat die Fußball-Welt gesagt: ‚Wir hätten gerne die deutsche Mentalität, zu kämpfen und immer unbequem zu sein.‘“ Genau diese Eigenschaften seien zuletzt nicht mehr konsequent zu erkennen gewesen.
Aus Müllers Sicht wollte die deutsche Mannschaft teilweise zu sehr über spielerische Lösungen zum Erfolg kommen. Müller sieht vor allem Verbesserungspotenzial darin, gute spielerische Ansätze häufiger in entscheidende Aktionen und Tore umzumünzen.
Eine entscheidende Rolle könnte dabei Klopp übernehmen. Müller hält den 59-Jährigen für „einen guten Mix zwischen einem modernen und einem Oldschool-Trainer“. Besonders dessen Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen Spielertypen könnten dem DFB-Team helfen.
An der grundsätzlichen Qualität des deutschen Kaders zweifelt Müller nicht. Gleichzeitig sieht er Grenzen bei den individuellen Möglichkeiten: „Aber wir haben keine Spieler, die aus dem Nichts von allein etwas zaubern.“ Umso wichtiger sei es deshalb, als Mannschaft zu funktionieren und sich auf klare Abläufe verlassen zu können.
„Wir brauchen ein starkes Team“, stellte Müller klar. Dabei gehe es nicht darum, dass sämtliche Spieler miteinander befreundet sein müssten. Viel wichtiger seien verlässliche Muster und gemeinsame Verhaltensweisen auf dem Platz.
Klopp soll der Mannschaft genau diese Orientierung vermitteln. Müller setzt deshalb darauf, dass der neue Bundestrainer aus der vorhandenen individuellen Qualität wieder eine Mannschaft mit klarer Handschrift und verlässlichen Abläufen formt.







































