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·2. März 2026

"Müssen auf jeden Fall siegen": Ulm gegen Hoffenheim unter Druck

Artikelbild:"Müssen auf jeden Fall siegen": Ulm gegen Hoffenheim unter Druck

Der SSV Ulm steht vor der Partie gegen die TSG Hoffenheim II (Dienstag, 19 Uhr) mal wieder vor einem richtungsweisenden Duell im Kampf um den Klassenerhalt. Trainer Pavel Dotchev blickte in der Pressekonferenz vor dem Spiel optimistisch voraus, trotz eines Personalpuzzles in der Defensiv.

Punkt aus Regensburg soll vergoldet werden

Nur ein Sieg und lediglich fünf Punkte aus fünf Spielen: Nein, der Februar lief für den SSV Ulm nicht so wie erhofft. Statt den Rückstand aufs rettende Ufer zu verringern, fehlen aktuell sogar schon fünf Zähler, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Dementsprechend schwer tat sich Ulms Coach Pavel Dotchev die Wichtigkeit des Remis im vergangenen Duell beim SSV Jahn Regensburg im Nachgang zu bewerten. "Es kommt drauf an, wie wir morgen spielen. Wenn wir gewinnen sollten, ist der Punkt in Regensburg sehr wertvoll", erklärte der 60-Jährige. Dennoch sei auch ihm bewusst, dass sich seine Mannschaft in einer Situation befände, "wo wir auf jeden Fall siegen müssen".


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Da scheint es gelegen zu kommen, dass mit der Bundesliga-Zweitvertretung aus Hoffenheim das schwächste Team der Rückrunde zu Gast im Donaustadion ist, doch der Trainer warnte: "Das sind top ausgebildete Jungs. Eine Mannschaft, die schon sehr viel individuelle Qualität hat und einfach unbekümmert aufspielt. Die interessieren sich nicht so sehr für die Tabelle oder den Klassenerhalt oder den Druck." Darüber hinaus sei es für Dotchev eine "Wundertüte", mit welcher Elf die Sinsheimer letztlich antreten werden. Aufgrund der englischen Woche erwarte er "den ein oder anderen Profispieler".

"Wir müssen das Glück erzwingen"

Trotz der Qualität des Gegners analysierte er durchaus Schwächen und Ansätze, die den SSV zum Erfolg bringen sollen. "Wir müssen 90 Minuten aktiv bleiben und sie beschäftigen. Ich glaube das ist deren Schwachpunkt, nicht über das gesamte Spiel diese Disziplin oder Konzentration aufrecht zu erhalten." Zudem sei es wichtig, sich nicht verunsichern zu lassen, auch wenn Aktionen mal nicht so gelingen sollten. "Wir müssen das Glück erzwingen. Wir wissen, um was es geht und wie wichtig das Spiel ist", betonte Dotchev.

Nachdem in der Hinrunde häufig die Defensive Probleme offenbarte, haperte es zuletzt eher im Angriff. In dem Bereich forderte Dotchev gegen die TSG ein klare Leistungssteigerung im Vergleich zu den vorherigen Spielen: "Ich verlange, dass wir mehr Tempodribblings und mehr Risiko im letzten Drittel gehen. Wir müssen noch schärfer und entschlossener sein." Die für ihn häufig zu zögerliche Spielweise führe auch dazu, viel zu wenige Standardsituationen in gefährlichen Räumen oder gar Elfmeter zu erzwingen. "Das sind Sachen, die wir besser machen müssen. Aber ich weiß, dass wir das besser machen werden", stellte der Deutsch-Bulgare klar.

Wer ersetzt Seegert?

Während Dotchev ankündigte, in der Offensive personell wenige Anpassungen vornehmen zu wollen, wird er in der Abwehrreihe definitiv einen Wechsel in der Startelf machen müssen: Da sowohl der gegen Regensburg angeschlagen ausgewechselte Marcel Seegert als auch der gelb-gesperrte Lukas Mazagg nicht zur Verfügung stehen werden, wird der Platz auf der linken Innenverteidiger-Position entweder durch Jan Boller oder Niko Vukancic neu besetzt. Vieles deutet dabei auf Letzteren: "Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, aber es spricht für Vukancic, dass er als Linksfuß auf der linken Position spielt", erklärte sein Trainer. Darüber hinaus seien neben den Dauerverletzten alle Spieler einsatzfähig.

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