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·27. August 2026
"Müssen wir wieder lernen": BVB-Ansage von Aki Watzke

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Hans-Joachim Watzke (67) fordert für den runderneuerten Kader von Borussia Dortmund mehr Geduld. Die Fans sollen sich auf einen anderen BVB einstellen.
Der BVB hat im Sommer kräftig umgebaut. Konstantinos Karetsas (18) und Giannis Konstantelias (23) kamen für viel Geld aus Griechenland, dazu Innenverteidiger Joane Gadou (19) und Mittelfeldspieler Joey Veerman (27). Der Altersschnitt ist gesunken, die Erfahrung im Kader auch.
Genau darauf zielt Watzkes Appell. Im Interview mit Bild sagt der scheidende Aufsichtsratschef, die sportliche Leitung sei die Verjüngung "gut geglückt". Aber: "Wir geben natürlich auch ein bisschen Sicherheit auf, weil den Jungs, die wir jetzt geholt haben, vor allem eines fehlt: Erfahrung."
Trainer Niko Kovac habe in der Vorsaison "wirklich das Optimale herausgeholt", so Watzke. Doch die Mannschaft ist eine andere. "Da müssen wir ihnen auch ein bisschen mehr Geduld entgegenbringen. Das müssen wir auch in Dortmund wieder lernen." Ziel sei es, "die Leute wieder zu begeistern und vor allen Dingen wieder spektakulären Fußball zu spielen".
Erste Hinweise gab es beim 1:2 im Supercup gegen Bayern München. Karetsas und Gadou starteten, Konstantelias und Veerman kamen von der Bank – alle vier hinterließen einen ordentlichen bis guten Eindruck.
An der Kräfteverteilung in der Liga ändert der Umbruch aus Watzkes Sicht nichts. 73 Punkte holte der BVB in der vergangenen Saison. "Früher wäre man damit Meister geworden. Heute geht das nicht mehr, weil der FC Bayern alles dominiert."
Der Grund liegt für Watzke außerhalb des Rasens. Der Erste und der Zweite hätten sich "ökonomisch so weit auseinanderentwickelt", dass Dortmund das nur bedingt ausgleichen könne. "Bayern München ist der haushohe Favorit."
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