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·13. September 2026

Mütze auf und Klappe zu

Artikelbild:Mütze auf und Klappe zu

LaLiga war ein Vorreiter bei der Zerstückelung der Anstoßzeiten, damit jedes Spiel zu einer anderen Uhrzeit ausgetragen wird. Und obwohl fast immer Javier Tebas als Verantwortlicher für das genannt wird, was viele für einen Unsinn halten, war es nicht der Aragonier, der diese Entscheidung traf, sondern sein Vorgänger José Luis Astiazarán, der 2011 ankündigte, dass ab der folgenden Saison die Anstoßzeiten aufgesplittet würden, damit sich keine Begegnung überschneidet.

Diese Maßnahme wurde stark kritisiert, besonders von den Fans, die ins Stadion gehen, und wahrscheinlich weniger von denen, die das Produkt über das Fernsehen konsumieren. Kurioserweise gibt es eine Zahl, die die Erzählung vom Schaden widerlegt, den diese Entscheidung bei den Zuschauerzahlen verursacht haben soll. In der Saison 2010/11, mit einer deutlich geringeren Zerstückelung der Spieltage, lag der Zuschauerschnitt bei LaLiga-Spielen bei 28.291, während er in der Saison 2025/26, also in der vergangenen Spielzeit, bei 30.773 lag.


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Damit gehört LaLiga zu den Wettbewerben mit dem höchsten Zuschauerschnitt pro Spiel weltweit, übertroffen nur von der NFL (American Football), der Bundesliga, der Premier League, der NCAA Division I (American Football), der AFL (Australian Football) und der NPB (japanische Baseball-Liga). Und es gibt noch eine interessante Tatsache: Fast alle diese Wettbewerbe haben die Aufsplittung der Anstoßzeiten ebenfalls „nachgeahmt“ – mit guten Zuschauerzahlen.

Das heißt: Was ich im Folgenden ausdrücken möchte, ist keine Kritik an der Zerstückelung der Anstoßzeiten, die ihre positiven und negativen Seiten haben mag, sondern an etwas, das frontal mit dem gesunden Menschenverstand kollidiert. Das Zeitfenster um 14:00 Uhr ist zu jeder Phase der Saison das unangenehmste, aber mitten im September kommt es einem Angriff auf die öffentliche Gesundheit schon sehr nahe.

Und außerdem betrifft es auch den Celta-Anhang, denn jeder Madrilene weiß, dass im Norden ab dem 1. September ein sibirischer Winter beginnt und wir alle mit Sturmhaube zum Fußball gehen. Es ist kein Zufall, dass das Spiel am Samstag um 14:00 Uhr in Santander stattfand und das heutige in Vigo. Der Norden ist Mordor, und dort ist jede Uhrzeit gut zum Spielen. Die Realität ist, dass der heutige Tag für viele Fans unerträglich war, besonders auf der Tribuna Baja und auch auf der Marcador-Tribüne. Die extrem hohen Temperaturen führten sogar zu mehreren Hitzschlägen auf den Rängen, und glücklicherweise gab es keine noch ernsteren Vorfälle zu beklagen. Aber LaLiga beschenkte die Fans mit einer Kappe, und damit ist das Problem natürlich gelöst.

Die Kappe war durchaus nützlich, wohlgemerkt, aber vielleicht wäre die beste Lösung, keine Spiele zu dieser Uhrzeit anzusetzen, solange noch Sommer ist. Natürlich ist die Sonne im Fußball ein üblicher Begleiter. Auch damals, als die Spiele um 17:00 Uhr ausgetragen wurden, aber wir werden uns wohl einig sein, dass sich das nicht genauso anfühlt wie um zwei Uhr nachmittags.

Aber es gibt etwas, das LaLiga vermutlich noch mehr Sorgen bereitet als das Leiden der Fans, und das viel mit dem zu tun hat, was sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten gefördert hat. Das Fernsehprodukt wird durch solche Anstoßzeiten abgewertet. Die zweite Halbzeit heute war unerträglich, und das lag zu großen Teilen an den hohen Temperaturen. Das Bild, das LaLiga in diesem Spiel abgegeben hat, war alles andere als gut. Hoffentlich bringt das diejenigen zum Nachdenken, die die Entscheidungen treffen.

Und noch etwas sehr Wichtiges. Alle geben Tebas die Schuld, der natürlich als Verantwortlicher von LaLiga gilt, aber schon das Wort Liga bedeutet in einer seiner Bedeutungen die Vereinigung mehrerer für ein gemeinsames Ziel. Genau das ist LaLiga: die Vereinigung aller Klubs. Die LFP ist keine Autorität über den Klubs, sondern ihre Vertreterin. Das Ergebnis ihres Zusammenschlusses. Das heißt: LaLiga arbeitet für die Klubs. Daher ist Tebas nicht der einzige Verantwortliche für diese Anstoßzeiten. Verantwortlich sind die 40 Klubs mit Vertretung in LaLiga. Sie alle sind zugleich schuldig und mitverantwortlich – und sie werden es auch sein, wenn einmal ein Unglück passiert. Mit einem Fan oder mit einem Spieler. In der Zwischenzeit setzen wir Fans eben die Kappe auf und schweigen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.

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