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·25. August 2026

Musiala fehlt: Diese Bayern-Stars kämpfen jetzt um seine Position

Artikelbild:Musiala fehlt: Diese Bayern-Stars kämpfen jetzt um seine Position

Der FC Bayern muss vorerst ohne Jamal Musiala planen. Für Vincent Kompany stellt sich damit eine wichtige taktische Frage: Wer übernimmt die Rolle des Spielmachers? An hochkarätigen Alternativen mangelt es den Münchnern nicht. Harry Kane, Ismael Saibari und vor allem Michael Olise bieten dem Bayern-Coach unterschiedliche Möglichkeiten.

Schon in der vergangenen Saison sammelten die Bayern Erfahrungen mit verschiedenen Lösungen auf der Zehner-Position. Besonders interessant war dabei Harry Kane.


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Der Engländer ließ sich immer wieder aus dem Sturmzentrum zurückfallen und agierte phasenweise wie eine hängende Spitze. Kane beteiligte sich intensiv am Spielaufbau, arbeitete teilweise bis weit in die eigene Hälfte mit und sorgte schon weit vor dem gegnerischen Strafraum für Gefahr.

Auffällig war dabei, dass Kane durch diese Freiheiten großen Einfluss auf das gesamte Bayern-Spiel nehmen konnte. Kehrte Musiala auf die Zehn zurück, bewegte sich der Torjäger dagegen wieder häufiger in seinem klassischen Aktionsradius als Mittelstürmer.

Kane wäre damit auch in der neuen Saison eine Möglichkeit, um Musialas Ausfall aufzufangen. Allerdings würde Kompany seinen wichtigsten Torjäger dadurch häufiger aus den gefährlichsten Räumen im Strafraum herausziehen.

Saibari bietet Kompany eine neue Möglichkeit

Eine weitere Alternative haben sich die Bayern im Sommer für rund 50 Millionen Euro eingekauft. Ismael Saibari bringt genau jene Flexibilität mit, die Kompany in seiner Offensive schätzt.

Bei der Weltmeisterschaft überzeugte der Marokkaner zwar auch als vorderster Angreifer, bei der PSV Eindhoven kam er jedoch häufig in einer zentralen offensiven Rolle zum Einsatz.

Wie genau Kompany mit dem 25-Jährigen plant, ist bislang noch nicht abschließend zu erkennen. Saibari kann nahezu jede offensive Position übernehmen und wäre damit auch als Musiala-Ersatz auf der Zehn eine naheliegende Lösung.

Gerade seine körperliche Präsenz und seine Fähigkeit, sich aus Drucksituationen zu lösen, würden dem Bayern-Spiel dort ein anderes Profil verleihen.

Olise könnte die beste Lösung sein

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Foto: IMAGO

Die derzeit vielleicht spannendste Option ist allerdings Michael Olise. Der Franzose zeigte bei der Weltmeisterschaft 2026, wie wertvoll er als zentraler Spielmacher sein kann.

Olise gehörte auf dieser Position zu den auffälligsten Spielern des Turniers. Mit seinem Dribbling, seiner Übersicht für den letzten Pass und seiner Abschlussstärke bringt er nahezu das komplette Anforderungsprofil für die Zehn mit. Zudem hat der Franzose selbst bereits betont, dass er sich in dieser Rolle besonders wohlfühlt.

Bislang wird Olise bei den Bayern überwiegend über die rechte Seite eingesetzt. Das könnte sich künftig ändern. Sobald Lennart Karl nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung steht, hätte Kompany die Möglichkeit, Karl auf rechts einzusetzen und Olise dauerhaft stärker ins Zentrum zu ziehen.

Für den Bayern-Coach ergibt sich damit trotz Musialas Ausfall eine komfortable Situation. Kane, Saibari und Olise können die Zehner-Position auf unterschiedliche Art interpretieren.

Entscheidend wird deshalb weniger sein, überhaupt einen Ersatz für Musiala zu finden. Vielmehr muss Kompany abhängig vom Gegner das passende Spielerprofil auswählen.

Gerade mit Blick auf die entscheidende Phase der Champions League könnte diese Frage noch eine große Bedeutung bekommen. Die Bayern haben den Gewinn der Königsklasse als klares Ziel ausgegeben. Dafür muss im Frühjahr auch auf einer der wichtigsten Positionen der Offensive die richtige Lösung gefunden sein.

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