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·18. August 2026
Musiala gibt Entwarnung: Neurologische Dysfunktion erklärt Zusammenbrüche

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Beim Härtetest in Heidenheim erlebte der FC Bayern München einen erneuten Schockmoment um Jamal Musiala. Nur drei Tage nach seinem Kollaps gegen RB Leipzig sackte der Nationalspieler auch im Test bei Zweitligist 1. FC Heidenheim wenige Minuten nach seiner Einwechslung erneut zusammen. Trotz des überzeugenden 4:2-Erfolgs stand der Gesundheitszustand des Jungstars im Mittelpunkt des Abends – inzwischen gab der Bayern-Profi selbst Entwarnung via Instagram.
Jamal Musiala (FC Bayern München) reagiert im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig in der Allianz Arena in München am 11. Februar 2026. Alex Grimm / Getty Images
Am Abend meldete sich Musiala selbst zu Wort und gab zunächst Entwarnung. „Das Wichtigste zuerst – mir geht es gut!“, schrieb der 23-Jährige bei Instagram. Bei ihm seien kurz auftretende und gut behandelbare Absencen festgestellt worden, die auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen seien. Diese könnten die Vorfälle gegen Leipzig und in Heidenheim erklären.
Musiala betonte, dass kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko bestehe und er sich in enger medizinischer Betreuung befinde. Nach Rücksprache mit neurologischen Fachärzten habe er zudem die Freigabe erhalten, weiterhin Fußball zu spielen. Es sei sein persönlicher Wunsch gewesen, seinen Alltag möglichst normal fortzuführen und seiner „Passion Fußball“ weiter nachzugehen. Er habe insgesamt ein sehr gutes Gefühl und sei auf einem guten Weg.
Zugleich bedankte sich der Nationalspieler für die zahlreichen Nachrichten und die Unterstützung der Fans. Für seinen weiteren Umgang mit der Erkrankung bat Musiala jedoch um Privatsphäre. Das Thema wolle er künftig im Kreis seiner engsten Vertrauten, des FC Bayern und der behandelnden Experten halten.
Kompany hatte Musiala in der 61. Minute eingewechselt, offenbar in der Annahme, der Schwächeanfall vom Samstag sei ausgestanden. Doch nur kurze Zeit später brach der 23-Jährige erneut zu Boden. Sofort eilten die Mannschaftsärzte auf den Rasen, während ihn seine Mitspieler instinktiv vor den Blicken der Zuschauer abschirmten. Nach einer kurzen Erstversorgung verließ Musiala sichtlich benommen in Begleitung der Mediziner den Platz und ging direkt in Richtung Kabine. Bereits beim 3:1-Erfolg gegen RB Leipzig am Samstag hatte er einen ähnlichen Schwächeanfall erlitten, sodass die erneute Szene in Heidenheim für zusätzliche Beunruhigung im Münchner Lager sorgte. Der Vorfall überschattete damit die eigentlich als Formtest gedachte Generalprobe vor dem Franz-Beckenbauer-Supercup, der am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) beim Vizemeister Borussia Dortmund ansteht.
Abseits der Sorgen um Musiala gab es für den Rekordmeister aber auch erfreuliche Nachrichten. Harry Kane, Michael Olise und Dayot Upamecano feierten nur einen Tag nach ihrem Trainingseinstieg bereits ihr Comeback auf dem Platz. Kompany hatte schon im Vorfeld der Partie beim Bundesliga-Absteiger durchblicken lassen, dass er trotz der denkbar kurzen individuellen Vorbereitungszeit fest mit dem Trio für das Prestigeduell in Dortmund plant. „Sie sind im Training schon sehr scharf. Wenn sie das auch am Samstag bringen, sind wir weiter als gedacht“, sagte der Bayern-Coach bei Bayern TV. Kane, Olise und Upamecano hatten nach dem WM-Einsatz eine längere Erholungsphase erhalten und griffen entsprechend später in die Vorbereitung ein.
Harry Kane verfolgt vor seiner Einwechslung von der Seitenlinie aus das Testspiel des FC Bayern München beim 1. FC Heidenheim in der Voith-Arena am 18. August 2026. Christian Kaspar-Bartke / Getty Images
Für Kompany stand in Heidenheim zudem im Fokus, „dass einige Jungs noch einige Sprintmeter bekommen“. Entsprechend kamen auch WM-Fahrer Ismael Saibari, Nathaniel Brown, Alphonso Davies und Luis Díaz zu wichtigen weiteren Einsatzminuten, um rechtzeitig zum Supercup und zum Bundesliga-Auftakt am 28. August gegen den VfB Stuttgart in Form zu kommen. Weiterhin fehlten dagegen Lennart Karl und Serge Gnabry, auch Konrad Laimer, Manuel Neuer und Joshua Kimmich standen nicht im Kader.
Sportlich zeigte sich der FC Bayern trotz eines munteren Gegentor-Beginns letztlich souverän. Für die Münchner, die zahlreichen Nachwuchsspielern Einsatzzeit gaben, trafen Felipe Chávez mit einem sehenswerten Freistoß (25.), Arijon Ibrahimovic per Foulelfmeter (47.), Luis Díaz (78.) und Nathaniel Brown (83.). Für den 1. FC Heidenheim, der sich couragiert präsentierte, erzielten Yannik Wagner (5.) und Julian Niehues (44.) die zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer. Für den Zweitligisten, der in seiner laufenden Saison bereits zwei Ligaspiele absolviert hat, geht es sportlich am Sonntag im DFB-Pokal weiter, dann steht das Auswärtsspiel bei Regionalligist Jeddeloh an.







































