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·19. April 2026

Musiala-Verletzung wirkt nach: Hoeneß gibt neue Einblicke

Artikelbild:Musiala-Verletzung wirkt nach: Hoeneß gibt neue Einblicke

Auch Monate nach der schweren Verletzung von Jamal Musiala sitzt der Frust bei Uli Hoeneß tief. Der Ehrenpräsident des FC Bayern findet erneut deutliche Worte – und spart dabei nicht mit Kritik an PSG-Keeper Gianluigi Donnarumma.

Auslöser ist die Szene aus dem Viertelfinale der Klub-WM gegen Paris Saint-Germain, in der Musiala bei einem Zusammenprall mit dem italienischen Nationaltorhüter einen Wadenbeinbruch erlitt. Eine Aktion, die Hoeneß bis heute beschäftigt.


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„Als ich das gesehen habe damals, dieses, wie ich finde, brutale Foul von dem Donnarumma…“, erklärte Hoeneß im Podcast „Auf eine weiß-blaue Tasse“.

Besonders deutlich wird der langjährige Bayern-Boss bei der Bewertung des Zweikampfs: „Der kann nicht sagen, das wollte er nicht. Das war völliger Irrsinn, an der Strafraumgrenze so reinzugehen.“

Für Hoeneß ist klar: Die Aktion war vermeidbar – und hatte gravierende Folgen für einen der wichtigsten Spieler des Rekordmeisters.

Komplizierte Verletzung mit Folgen

Gleichzeitig lieferte Hoeneß seltene Einblicke in die medizinischen Details der Verletzung. Demnach handelte es sich nicht „nur“ um einen klassischen Bruch. „Da ist das Gelenk aus der Pfanne gesprungen“, erklärte er. Noch auf dem Platz musste das Gelenk von Mannschaftsarzt Dr. Hahne wieder eingerenkt werden – ein heikler Moment, der möglicherweise zusätzliche Schäden verursacht haben könnte.

Vor allem der Knorpel scheint betroffen gewesen zu sein. „Da muss man einfach hoffen, dass sich das erholt und keine Schmerzen bleiben“, so Hoeneß.

Die Folgen sind bis heute sichtbar. Musiala kämpft sich nach seinem Comeback im Januar Schritt für Schritt zurück und kommt aktuell meist als Joker zum Einsatz.

„Das war eine der schwersten Verletzungen, die man haben kann“, betonte Hoeneß und erklärte damit auch, warum der 23-Jährige noch nicht wieder bei 100 Prozent ist.

WM-Debatte läuft weiter

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Foto: IMAGO

Parallel sorgt die Situation auch im Hinblick auf die kommende Weltmeisterschaft für Diskussionen. Während Oliver Kahn zuletzt einen freiwilligen Verzicht ins Spiel brachte, lehnen sowohl der FC Bayern als auch Musiala selbst diesen Gedanken ab.

Die Zahlen zeigen dennoch: Mit vier Toren und vier Vorlagen in 15 Pflichtspielen ist der Offensivstar bereits wieder ein wichtiger Faktor – auch wenn der Weg zurück zur absoluten Weltklasse noch nicht abgeschlossen ist.

Für Hoeneß bleibt vor allem eines hängen: die Wucht des Moments und die Konsequenzen für einen Ausnahmespieler. Die Szene mit Donnarumma ist für ihn noch lange nicht abgehakt – und zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Erfolg und Rückschlag im Spitzenfußball sein kann.

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