Muss der HSV beim Vuskovic-Comeback ins Stadion ausweichen? | OneFootball

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·13. August 2026

Muss der HSV beim Vuskovic-Comeback ins Stadion ausweichen?

Artikelbild:Muss der HSV beim Vuskovic-Comeback ins Stadion ausweichen?

Die vierjährige Leidenszeit von Mario Vuskovic neigt sich dem Ende zu: In rund fünf Wochen darf der HSV-Profi nach seiner Dopingsperre erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Obwohl es sich am 15. September "nur" um eine Trainingseinheit handelt, sind dafür besondere Maßnahmen erforderlich.

Denn schon jetzt ist abzusehen, dass eine große Anzahl der Anhänger die Rückkehr von Vuskovic live miterleben will. Laut Bild rechnet der HSV damit, dass sein erstes Training am 15. September von einer vierstelligen Anzahl seiner Fans besucht wird. Während der Sperre stellten sich die Fans immer wieder klar hinter den 24-Jährigen, glaubten an seine Unschuld und forderten entsprechend die Aufhebung der Sperre.


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Umzug ins Stadion könnte gegen die Regeln verstoßen

Dies gelang zwar nicht, doch nun wird der Moment von Vuskovics Rückkehr umso besonderer. Unklar ist nur noch, wo sie stattfinden wird. Allein schon aus Sicherheitsgründen ist davon auszugehen, dass am 15. September nicht wie gewohnt auf dem Trainingsgelände trainiert wird.

Ob der HSV die Einheit theoretisch einfach so ins Volksparkstadion verlegen kann, muss noch geklärt werden. Die Bestimmungen der Nationalen Anti-Doping-Agentur besagen eindeutig, dass der Athlet während einer Sperre nicht in Marketingaktionen involviert sein darf. Wenn er im Stadion trainiert und mit seinem Comeback indirekt dafür sorgt, dass sich Hunderte Fans ein Trikot mit seinem Namen kaufen, könnte dies gegen die Regeln verstoßen.

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Mario Vuskovic kehrt nach vierjähriger Sperre zurück | Thomas Lohnes/GettyImages

"Wir haben uns jetzt knapp vier Jahre sehr gut an die Regeln gehalten. Wir werden jetzt kein Risiko eingehen und zuvor alles abklären", versprach HSV-Trainer Merlin Polzin.

Ab wann kann Vuskovic dem HSV weiterhelfen?

Logischerweise beschäftigen sich die Rothosen längst auch mit der sportlichen Situation von Vuskovic. Wann der Kroate dem HSV nach der langen Pause einen sportlichen Mehrwert bieten kann, ist völlig unklar.

"Wir hatten zum Ende der Woche einen ausführlichen Videocall, um seinen Stand zu erfragen", verriet Polzin, der im ständigen Austausch mit Vuskovics Personaltrainer Josko Vlasic steht. "Es geht um Dinge, die wir jetzt für das Positionsprofil als zentraler oder halber Innenverteidiger brauchen. Damit er das in den nächsten vier Wochen im Fokus hat."

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