Borussia Dortmund
·25. August 2026
In partnership with
Yahoo sportsBorussia Dortmund
·25. August 2026
„Im ersten Jahr dabei – und direkt gewonnen. Das war außergewöhnlich. Jetzt schauen wir, wie weit wir diesmal kommen“, sagt Thomas Broich, Sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, mit Blick auf die nächste internationale Herausforderung in England.
Als erst zweite deutsche Mannschaft nach dem FC Bayern München (2018/19) hatte sich die Borussia gleich bei ihrem Debüt in dem seit der Saison 2014/15 ausgetragenen Turnier durchgesetzt. Besonders bemerkenswert: Die Dortmunder Mannschaft war dabei häufig jünger als ihre Gegner. Im Finale lag das Durchschnittsalter des BVB bei knapp über 19 Jahren, das von Real Madrid bei gut 21 Jahren. Das macht Mut für die Mission Titelverteidigung.
Auf dem avisierten Weg Richtung K.o.-Runde bekommt es der BVB diesmal ausschließlich mit englischen U21-Gegnern zu tun:
27.08. FC Fulham 15.12. Aston Villa 18.12. Leicester City 21.12. Nottingham Forest
Der PLIC-Modus: 32 Mannschaften – 16 englische Nachwuchsteams und 16 internationale Topklubs – treten zunächst in der Gruppenphase und anschließend in den K.-o.-Runden gegeneinander an. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe ziehen ins Viertelfinale ein. Bei Punktgleichheit entscheiden zunächst die Tordifferenz, dann die erzielten Tore und schließlich eine eigene Fairplay-Wertung über die Platzierung.
Daniel Rios, der die Dortmunder Mannschaft beim Auftakt in England betreut, schwört sein Team auf die bevorstehenden anspruchsvollen Aufgaben ein. „Was sich ändern wird: Die Gegner werden im Duell mit dem Titelverteidiger noch motivierter sein“, glaubt der U23-Coach. Den Status als Titelverteidiger sieht er allerdings nicht als Belastung: „Es wäre schade, wenn das Team verkrampft in dieses Spiel gehen würde. Wir sollten es genießen. Ich hoffe, dass die Jungs diese Situation annehmen. Es ist ein Privileg, als Titelverteidiger dort anzutreten.“
Im Dortmunder Nachwuchsleistungszentrum gilt der PLIC vor allem als wertvolle Entwicklungsplattform. Die Duelle auf internationalem Niveau bieten den jungen Spielern zusätzliche Erfahrungen. „Wir haben auf jeden Fall vier Topspiele in der Gruppenphase. Darauf freuen wir uns. Die Jungs haben die Möglichkeit, sich zu zeigen und den nächsten Schritt zu machen“, sagt Rios.
Ein Blick auf die vergangene Saison zeigt, dass der Wettbewerb für den BVB zuletzt zum Erfolgserlebnis wurde. Nach Siegen gegen Leeds United (3:0), West Ham United (2:1) und den AFC Sunderland (3:1) sowie einer Niederlage gegen Manchester United (0:2) sicherte sich Dortmund den Gruppensieg. Im Viertelfinale folgte ein 2:0 gegen den FC Everton, ehe im Halbfinale Real Sociedad ebenfalls mit 2:0 bezwungen wurde. Im Endspiel gegen Real Madrid krönte der BVB seine PLIC-Debütsaison schließlich mit dem Titel.
Der BVB setzt traditionell auf einen Mix aus U19- und U23-Spielern. Da die U19 am Mittwoch jedoch parallel in der DFB-Nachwuchsrunde beim MSV Duisburg antritt, besteht der Dortmunder Kader diesmal überwiegend aus U23-Akteuren.
Unterstützt wird die Mannschaft von vier Spielern, die zuletzt zum Profikader gehörten: Mathis Albert, Kaua Prates, Luca Reggiani und Justin Lerma. Hinzu kommen die U19-Spieler Luke Fahrenhorst und Jan-Luca Riedl. Beni Ngyombo, Felix Paschke und Pharell Kegni stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Die Altersregel schreibt vor, dass alle Feldspieler bis auf zwei Ausnahmen sowie der Torwart nach dem 1. Januar 2005 geboren sein müssen.







































