RB Leipzig
·22. September 2026
„Mwana Mboka“: Ezechiel Banzuzi vor erstem Einsatz für die DR Kongo

In partnership with
Yahoo sportsRB Leipzig
·22. September 2026

„Mwana Mboka“ – übersetzt „Kind des Landes“. Mit diesen Worten machte Ezechiel Banzuzi seine Entscheidung auf Social Media öffentlich. Unser Mittelfeldspieler wird künftig für das Land seiner familiären Wurzeln auflaufen – und gehört erstmals zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft.
Die Glückwünsche ließen nicht lange auf sich warten. Unter anderem Castello Lukeba, Ridle Baku, Brajan Gruda und Benjamin Henrichs reagierten ebenso auf den Instagram-Post wie sein Ex-Teamkollege Xavi Simons.
Hinter der Entscheidung des 21-Jährigen steckt eine Geschichte, die deutlich früher begonnen hat.
„Ich habe gemeinsam mit meiner Familie viel darüber nachgedacht. Schon vor der Weltmeisterschaft hatte ich mich eigentlich für den Kongo entschieden“, erzählt Banzu.

Ezechiel wurde in den Niederlanden geboren und lief dort für verschiedene Nachwuchsnationalmannschaften auf. Die Verbindung zur Heimat seiner Familie war für ihn aber immer da.
„Meine Familie hat sich sehr gefreut. Sie wollte ebenfalls, dass ich für den Kongo spiele, und hat mir bei dieser Entscheidung geholfen.“
Auch der Auftritt der DR Kongo bei der Weltmeisterschaft bestärkte ihn auf seinem Weg. Die „Leoparden“ erreichten erstmals die K.o.-Phase und mussten sich in der Runde der letzten 32 gegen England nur knapp mit 1:2 geschlagen geben.
„Ich war beeindruckt davon, wie weit sie gekommen sind. Das hat meine Entscheidung sicherlich auch ein Stück weit beeinflusst. Aber ich wusste schon vorher, dass sehr viel Potenzial in dieser Mannschaft steckt.“
Was ihm seine Entscheidung bedeutet, brachte Ezechiel mit zwei Worten auf den Punkt: „Mwana Mboka“.
„Es bedeutet, dass du aus diesem Land kommst und deine Herkunft nicht vergisst. Für mich bedeutet das viel.“
Bereits im März war Ezechiel erstmals für die U23 der DR Kongo nominiert worden. Damals setzte er seinen Weg zunächst noch bei der niederländischen U21 fort. Jetzt gehört er erstmals zum Aufgebot der kongolesischen A-Nationalmannschaft.
Mit Nationaltrainer Sébastien Desabre hat unser Mittelfeldspieler bereits telefoniert. Nun freut er sich auf seine ersten Tage bei den „Leoparden“.
„Ich habe mich sehr über meine erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft gefreut. Jetzt möchte ich meine Erfahrungen einbringen und der Mannschaft helfen.“

Direkt bei seiner ersten Berufung warten wichtige Aufgaben: Am 24. September empfängt die DR Kongo Äquatorialguinea, am 28. September geht es auswärts gegen Simbabwe.
Beide Partien gehören zur Qualifikation für den Afrika-Cup 2027. Die Endrunde findet vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda statt.
Mehr entdecken















