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·16. März 2026

Nach 0:6-Debakel: Preußen Münster trennt sich von Ende

Artikelbild:Nach 0:6-Debakel: Preußen Münster trennt sich von Ende

Einen Tag nach dem 0:6-Debakel bei Dynamo Dresden hat der SC Preußen Münster am Montag die Reißleine gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Alexander Ende getrennt. Auch Co-Trainer Zlatko Muhovic muss gehen. Mit der Freistellung reagieren die Adlerträger auf die Negativserie der letzten Wochen, die in Dresden ihren vorläufigen Tiefpunkt erreicht hatte. Wer künftig an der Seitenlinie stehen wird, ist noch offen.

Nur ein Sieg seit Anfang November

Nur ein Sieg aus den letzten zwölf Partien, drei der letzten vier Spiele verloren und in der Tabelle auf den Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht - bei zwei Zählern Rückstand auf das rettende Ufer: Der Trend beim SC Preußen Münster zeigt derzeit klar nach unten. Dass Alexander Ende nochmal die Wende einleiten würde, davon waren die Verantwortlichen nach dem 0:6-Debakel in Dresden am Sonntag nicht mehr überzeugt - und stellten den 46-Jährigen am Montag mit sofortiger Wirkung frei.


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"Mit Alex war unser Ziel, eine klare und langfristig angelegte Spielidee aufzubauen. Diese Spielidee lebt von Attributen, die wir in der aktuellen Situation und nach der schwierigen Rückserie nicht mehr in der notwendigen Form auf den Platz bringen konnten", sagt Sport-Geschäftsführer Ole Kittner, der ein klares Bekenntnis zu Ende bereits am Sonntag vermieden hatte. "Mit dem Blick nach vorne und dem Bewusstsein, dass wir unser Saisonziel weiterhin aus eigener Kraft erreichen können, haben wir jetzt eine konsequente Entscheidung im Sinne des Klubs getroffen."

Punkteschnitt nur bei 0,96

Ende hatte den Trainerposten bei den Adlerträgern erst zu Saisonbeginn übernommen. Die Hinrunde verlief mit 20 Punkten und Tabellenplatz zwölf nach 17 Spieltagen noch zufriedenstellend, doch in der Rückrunde holten die Preußen unter dem 46-Jährigen aus neun Partien nur noch sechs weitere Zähler und rutschten ab. Insgesamt stand Ende 27 Mal an der Seitenlinie und kam dabei lediglich auf einen Punkteschnitt von 0,96.

"Alexander Ende ist ein hervorragender Trainer mit einer besonderen Spielidee. Darüber hinaus ist er mit seiner offenen, ehrlichen und authentischen Art allen Menschen im Club stets auf Augenhöhe begegnet", sagt Kittner. Er und sein Co-Trainer hätten sich "von der ersten bis zur letzten Sekunde voll und ganz mit ihrer Aufgabe bei Preußen Münster identifiziert und alles für den gemeinsamen Erfolg eingebracht". Wer die Preußen nun vor dem Abstieg bewahren soll, ist noch offen. Auf das anstehende Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg am kommenden Sonntag wird U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling die Mannschaft vorbereiten, teilte der Klub mit.

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