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·10. April 2026

Nach Abstieg: Schweinfurt drohen vier historische Negativrekorde

Artikelbild:Nach Abstieg: Schweinfurt drohen vier historische Negativrekorde

Seit Dienstag ist er auch rechnerisch besiegelt, der Abstieg des 1. FC Schweinfurt. In den letzten sechs Partien wird es für die Schnüdel aber noch darum gehen, sich mit Anstand zu verabschieden – und gleich vier historische Negativrekorde zu verhindern.

Schlechtester Drittligist der Geschichte?

Nur 17 Punkte aus 32 Spielen: Nie war ein Klub in der Historie der 3. Liga zu diesem Zeitpunkt der Saison schwächer – Punktabzüge gegen Vereine nicht mit eingerechnet. Damit die Schnüdel nicht der schlechteste Drittligist der Geschichte werden, müssen in den ausstehenden sechs Partien mindestens noch sechs Zähler her. Dann würde der FC05 die historische Negativmarke von Werder Bremen II aus der Saison 2010/11 mit 22 Zählern noch knapp übertreffen.


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Und das ist auch das klare Ziel: "Definitiv wollen wir nicht als schlechteste Mannschaft der Drittliga-Geschichte runtergehen", wird Trainer Jermaine Jones in der "Main Post" zitiert. Mindestens drei Punkte sollten die Schnüdel dabei auswärts holen – sonst würden sie als schwächstes Auswärtsteam in die Liga-Geschichte eingehen. Das ist momentan der SSV Jahn Regensburg, der in der Saison 2014/15 gerade mal fünf Punkte holte. Schweinfurt steht bei drei Zählern, die es am 5. Spieltag in Ingolstadt gab. Alle (!) anderen 15 Auswärtsspiele gingen verloren.

Gegentor-Rekord droht

Wollen die Unterfranken zudem nicht die Mannschaft mit den meisten Gegentoren in einer Saison werden, dürfen im Endspurt maximal noch acht Gegentore fallen. Dann würden die Schnüdel bei insgesamt 84 Gegentreffern stehen und den Rekord weiterhin beim FC Carl Zeiss Jena aus der Saison 2019/20 belassen (85 Gegentore).

Neben möglichst wenigen Gegentoren sollte Schweinfurt bis zum Saisonende aber auch noch ein paar Treffer erzielen, um die Tordifferenz von derzeit minus 46 zu halten oder aufzubessern. Andernfalls droht auch hier ein Negativrekord, den momentan noch Rot-Weiß Erfurt hält. Die Thüringer standen zum Ende der Saison 2017/18 bei einer Differenz von minus 52.

"Bin der Falsche dafür, ein bisschen Halligalli zu spielen"

Die Abschiedstournee der Schnüdel beginnt am Freitagabend bei der TSG Hoffenheim II. "Ich habe es der Mannschaft gesagt: Wenn ich merke, dass sich Schlendrian einschleicht, habe ich kein Problem, Spieler herauszunehmen", so Jones. "Ich bin der Falsche dafür, ein bisschen Halligalli zu spielen oder auf Klassenfahrt zu gehen. Aber ich schätze die Truppe nicht so ein. Jeder hat jetzt seine eigene Bühne." Keine Optionen sind Nils Piwernetz, Johannes Geis, Pius Krätschmer, Michael Dellinger, Lauris Bausenwein und Nick Doktorczyk, die allesamt verletzt sind.

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