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·19. Juni 2026
Nach Abstieg: Wolfsburg-Ikone Arnold vor VfL-Abschied?

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Maximilian Arnold hat mit dem VfL Wolfsburg viel erlebt. Positive und negative Zeiten haben sich dabei abgewechselt, der jüngste Tiefschlag könnte die Liaison des VfL und seines dienstältesten Spielers beenden. Der Kapitän kann sich nach dem Abstieg erstmals seit langer Zeit einen Wechsel vorstellen.
Laut Informationen der Sport Bild beschäftigt sich Arnold konkret mit einem Abgang aus der Autostadt. Davon wurden auch die Verantwortlichen bereits unterrichtet. Damit würde eine waschechte Ära zu Ende gehen.
Denn Arnold ist das absolute Aushängeschild des Vereins und eine große Identifikationsfigur in Niedersachsen. Als Teenager kam er im Jahr 2009 aus der Jugend von Dynamo Dresden zum VfL und durchlief dort zunächst die Jugendmannschaften der U17 und U19. Am 26.11.2011 gab er sein Bundesliga-Debüt gegen den FC Augsburg, es folgten 399 weitere Spiele im deutschen Oberhaus.
Arnold wurde unter anderem Vizemeister und DFB-Pokalsieger, rettete sich und seine Wölfe aber auch zweimal in höchster Not durch die Abstiegsrelegation. Nun also der Abstieg, den der Kapitän hilflos von außen mit ansehen musste. Eine hartnäckige Leistenverletzung verhinderte seinen Einsatz in den entscheidenden Partien gegen den SC Paderborn. Zuletzt kam der 32-Jährige am 30. Spieltag gegen Union Berlin zum Einsatz.
Es könnten seine letzten Minuten im VfL-Dress gewesen sein. Mehrfach schlug Arnold im Laufe seiner Karriere attraktive Angebote von anderen Vereinen aus, die weiterhin großen sportlichen Ambitionen des Mittelfeldspielers machen einen Verbleib aber unwahrscheinlich. Daran ändert auch das für Zweitliga-Verhältnisse exzellente Jahresgehalt von ca. drei Millionen Euro nichts.

Foto: Getty Images
Die Sport Bild berichtet von Szenarien, in denen Arnold Ausschau nach einem größeren Klub im Ausland sucht und idealerweise international vertreten ist. Im Raum steht außerdem ein Wechsel in die US-amerikanische MLS – oder nach Saudi-Arabien, wo man sich über drei Millionen Euro Jahresgehalt kaputt lacht. Arnold könnte dort seinen letzten großen Vertrag einstreichen, die sportlichen Ambitionen des Mittelfeldspielers würden aber wohl nicht befriedigt werden.
Eine romantische, aber aktuell wohl noch unrealistische Option ist die Rückkehr zu seinem Jugendklub Dynamo Dresden. Dafür scheint es aber noch zu früh, obwohl Arnold bereits damit liebäugelte. Die Sachsen spielen ebenfalls in der 2. Bundesliga, sind dort aller Voraussicht nach in der kommenden Saison sportlich klar unter Wolfsburg einzuordnen und weniger finanzstark als der Autoklub.







































