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·23. März 2026

Nach Ausbootung: Eintracht-Star stärkt Götze den Rücken

Artikelbild:Nach Ausbootung: Eintracht-Star stärkt Götze den Rücken

Im Kampf um Europa hat Eintracht Frankfurt die nächsten Punkte liegen lassen. Die Hessen verloren verdient mit 1:2 bei Abstiegskandidat Mainz 05 und drohen nun, sogar den siebten Tabellenplatz zu verspielen. Für Schlagzeilen sorgte rund um das Rhein-Main-Duell aber ein Name, der am Sonntag gar nicht erst dabei war.

Wie bereits im Vorfeld des Spiels bekannt wurde, entschied sich SGE-Trainer Albert Riera dafür, Mario Götze aus dem Kader zu streichen. Obwohl der 33-Jährige bei der Eintracht längst kein unumstrittener Stammspieler mehr ist, kam diese Meldung durchaus überraschend. Schließlich galt der offensive Mittelfeld mit seiner großen Erfahrung stets als wichtiger Faktor in der Kabine, der noch dazu als Einwechselspieler den Unterschied machen kann.


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Dass Riera auf die Dienste des Weltmeisters von 2014 verzichtete, kam wohl nicht bei allen Eintracht-Stars gut an. Zumindest Jonathan Burkardt stellte sich nach der Pleite bei seinem Ex-Klub auf die Seite seines Mitspielers.

"Ich war überrascht. Ich glaube, Mario ist ein wichtiges Teammitglied und ihn kann man immer gebrauchen. Ich bin aber auch froh, dass ich nicht auf dem Trainerstuhl sitze und da die Entscheidung treffen muss – aber, ich fand's sehr schade für Mario", ließ der 25-Jährige (via Bild) trotz vorsichtiger Formulierung tief blicken.

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Jonathan Burkardt haderte mit der Pleite in Mainz | Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

Burkardt mit offener Kritik - Stürmer noch nicht gut ins neue Riera-System eingebunden

Unabhängig davon war Burkardt mit dem Auftritt seiner Mannschaft alles andere als zufrieden. "Uns fehlt vor allem die Konsequenz in beiden Strafräumen. Dazwischen haben wir es ordentlich gespielt, wir haben uns auch ein paar Chancen mehr rausgespielt, als es vielleicht in den letzten Wochen der Fall war, aber deutlich mehr zugelassen", kritisierte er. "Und wir wollen weniger zulassen und müssen konsequenter in beiden Strafräumen sein."

Diese Defizite dürften zum Teil auch noch am neuen System von Riera liegen. Auch Burkardt gab offen zu, sich dort noch nicht richtig eingebunden zu fühlen. Doch er fügte auch selbstkritisch an: "Ich glaube, ich kann besser spielen. Ich gucke natürlich auch als Erstes auf mich und ich versuche, mich noch besser einzubinden, aber perfekt läuft es noch nicht und ich war heute zu ungefährlich."

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