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·22. Juni 2026
Nach Bänderriss für Schlotterbeck: War’s das mit Real?

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Zwei Jahre in Folge verpasste Real Madrid die spanische Meisterschaft. Für die Königlichen inakzeptabel, da der Titel ausgerechnet an den Erzrivalen FC Barcelona ging. Real-Präsident Florentino Pérez (79) setzt auf personelle Veränderungen.
Am augenfälligsten ist der Neubeginn auf der Trainerbank. José Mourinho (63) ist nach 13 Jahren zurück. Unter ihm hatte der Hauptstadtklub 2011 den spanischen Pokal und im Folgejahr die Meisterschaft gewonnen.
Ein namhaftes Trio lotste Mourinho bereits nach Madrid. Für 55 Millionen Euro verabschiedete sich Linksverteidiger Marc Cucurella (27) vom FC Chelsea. Ablösefrei wechselten hingegen Innenverteidiger Ibrahima Konaté (27/Liverpool) sowie Manchester Citys Mittelfeldregisseur Bernardo Silva (31).
Auch der Name von Nico Schlotterbeck fiel regelmäßig im Zusammenhang mit den Königlichen. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger von Borussia Dortmund besitzt in seinem im Frühjahr verlängerten Verlag eine besondere Ausstiegsklausel, die nur für drei Vereine gilt: FC Barcelona, FC Liverpool – und Real Madrid.
Doch im WM-Spiel Deutschlands gegen die Elfenbeinküste (2:1) schlug das Verletzungspech gnadenlos zu. Bereits in der 13. Minute knickte Schlotterbeck im Duell mit dem Ivorer Amad Diallo (23) um. Für den Abwehrspieler ein bitteres Déjà-vu, da er erst 2025 nach einem Meniskusriss monatelang pausieren musste. Am Montag (22. Juni) teilte der DFB die Diagnose mit: Bänderriss im Sprunggelenk. Damit ist nicht nur die WM passé, sondern möglicherweise auch ein Wechsel nach Madrid.

Foto: IMAGO
Laut fichajes.net scheint ein Transfer vom BVB zu Real nahezu ausgeschlossen. Schlotterbecks Verletzung verändere die Situation „grundlegend“. Der spanische Rekordmeister sei nun gezwungen, „sich nach Alternativen umzusehen“. Sämtliche Transfer-Verhandlungen würden nun erst einmal für Monate ruhen. Der Abwehrchef der Borussia sei erst dann wieder ein Thema, wenn er bewiesen habe, „dass er wieder der Alte ist“. Vorher werde Madrid kein Risiko eingehen und von einer Verpflichtung Abstand nehmen.
Passenderweise verlängerte die Merengues das Arbeitspapier jüngst ausgerechnet mit Antonio Rüdiger. Der 33 Jahre alte Innenverteidiger, bereits als sicherer Abgang gehandelt, bleibt nun doch bei den Königlichen – und ist Schlotterbecks Ersatz bei der Fußball-WM.
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