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·29. April 2026

Nach Book-Start: BVB will neuen Manager anheuern

Artikelbild:Nach Book-Start: BVB will neuen Manager anheuern

Nach den ersten Wochen von Ole Book bei Borussia Dortmund nimmt der strukturelle Umbau Fahrt auf. Ein neuer Manager soll vor allem einen Bereich beim BVB deutlich verbessern.

Bei Borussia Dortmund schreitet der strukturelle Umbau weiter voran. Der neue Sportdirektor Ole Book hat nach seinen ersten Wochen im Amt insbesondere den Umgang mit Leihspielern als zentrale Baustelle identifiziert – und treibt entsprechende Veränderungen voran.


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Wie die WAZ berichtet, soll zeitnah ein sogenannter Loan- und Pathway-Manager verpflichtet werden. Diese Funktion soll sich gezielt um die Planung und Betreuung von Leihgeschäften kümmern. Zwar war die Stelle bereits vor Books Amtsantritt ausgeschrieben, doch der 40-Jährige sieht hier offenbar zusätzlichen Optimierungsbedarf.

Künftig soll bei Leihen genauer hingeschaut werden: Einerseits muss die Spielidee des aufnehmenden Klubs besser zur Dortmunder Philosophie passen, andererseits soll gewährleistet sein, dass die Spieler auf ihren Positionen auch tatsächlich regelmäßig zum Einsatz kommen. Dass dies zuletzt nicht immer gelungen ist, zeigt unter anderem der Fall von Kjell Wätjen. Der Mittelfeldspieler kam beim VfL Bochum nur unregelmäßig zum Zug – auch, weil der Klub auf eigene Talente setzte. Eine solche Konstellation soll sich künftig nicht wiederholen.

Fisnik Asllani schwärmt von BVB-Sportdirektor Ole Book

Aktuell sind vier BVB-Profis verliehen, darunter Torhüter Diant Ramaj sowie die Offensivspieler Cole Campbell und Julien Duranville. Ihre Perspektiven in Dortmund bleiben ungewiss, zumal der Konkurrenzkampf im Kader groß ist.

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Foto: IMAGO

Book bringt aus seiner Zeit bei der SV Elversberg umfangreiche Erfahrung im Leihgeschäft mit. Dort überzeugte er junge Spieler gezielt von Wechseln, wie Stürmer Fisnik Asllani im Bild-Podcast Phrasenmäher berichtete: „Er hat mir wirklich das Gefühl gegeben, dass er mich unbedingt haben will“. Rückblickend habe er sogar gedacht, „dass ich blöd bin, wenn ich das nicht mache“.

Solche Überzeugungsarbeit soll nun auch beim BVB eine größere Rolle spielen. Hintergrund ist die steigende Zahl an Talenten, die den Sprung in den Profibereich anstreben, aber nicht sofort Einsatzzeiten erhalten können. Die U23 ist nach dem Abstieg in die Regionalliga West nur noch bedingt als Entwicklungsschritt geeignet.

Fest steht: Unter Book soll der Umgang mit Leihspielern deutlich strategischer und professioneller werden – ein Bereich, der beim BVB künftig mehr Gewicht bekommen dürfte.

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