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·16. August 2026
Nach Brentford-Pleite: Frankfurt sucht Keeper, Atubolu bleibt wohl

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·16. August 2026

Eintracht Frankfurt hat Berichten zufolge beschlossen, nach dem katastrophalen Abschluss der Saisonvorbereitung gegen Brentford auf dem Transfermarkt nach einer neuen Nummer 1 zu suchen. Kicker berichtet, dass Freiburg-Keeper Noah Atubolu zur bevorzugten Lösung des Klubs zwischen den Pfosten geworden ist. Frankfurts Torwartsituation hatte bereits während der gesamten Saison 2025/26 für erhebliche Diskussionen gesorgt.
Der brasilianische Keeper Kauã Santos galt als vorgesehener Nachfolger von Langzeit-Nummer-1 Kevin Trapp, doch eine Kombination aus Verletzungen und folgenschweren Fehlern verhinderte, dass sich der 23-Jährige festspielen konnte. Auch Michael Zetterer, der im vergangenen Sommer von Werder Bremen verpflichtet wurde, konnte keinen dauerhaften Anspruch auf die Stammrolle anmelden. Die demütigende 0:7-Testspielniederlage am Samstag auswärts bei Brentford hat nun offenbar ein Umdenken ausgelöst. Santos erlebte in England den nächsten schwierigen Auftritt, und kicker berichtet nun, dass Eintracht entschlossen ist, vor Schließung des Transferfensters eine neue Nummer 1 zu verpflichten.
Atubolu wird als Frankfurts „Wunschlösung“ („bevorzugte Lösung“) für die Position beschrieben. Der 24-Jährige steht in Freiburg noch bis 2027 unter Vertrag, doch seit der Ankunft von Mio Backhaus als möglichem Nachfolger zu Beginn dieses Sommers wurde mit einem Abschied aus dem Breisgau gerechnet. Das Freiburger Eigengewächs schien zuvor auf einen Wechsel ins Ausland zuzusteuern. Vor allem die Premier League galt lange als Atubolus bevorzugtes Ziel.
Get German Football News berichtete im vergangenen Monat über Atubolus mögliche Optionen in der Premier League; unter den mit dem deutschen U-Nationalspieler in Verbindung gebrachten Klubs waren Aston Villa und Bournemouth. FussballTransfers berichtet zudem, dass auch italienische Vereine ihr Interesse am Keeper aufrechterhalten haben. Ein Wechsel nach Frankfurt wäre für Atubolu daher eine durchaus überraschende Gelegenheit, in der Bundesliga zu bleiben.
Ein möglicher Deal befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium. Kicker deutet jedoch an, dass sich die Lage im Laufe der kommenden Woche schnell entwickeln könnte, da Frankfurt eine der offensichtlichsten Schwachstellen beheben will, die bei der deutlichen Niederlage gegen Brentford offengelegt wurden. Ein solcher Transfer wäre zudem ein deutliches Signal von Frankfurt. Atubolu nach Hessen zu holen, wäre ein klarer Versuch, eine Position dauerhaft zu lösen, die seit Trapps Abgang ungeklärt geblieben ist.
Die Torwartposition ist nicht die einzige Stelle, die Frankfurt vor der Frist am 1. September verstärken will. Die Einschätzung des aktuellen Kaders durch Kicker fiel nach der Niederlage gegen Brentford besonders hart aus; das Fachmagazin argumentiert, dass Frankfurt derzeit die Qualität fehle, um ernsthaft um die Europapokal-Qualifikation mitzuspielen.
Im Sommer haben Nathaniel Brown, Rasmus Kristensen, Arnaud Kalimuendo und Aurele Amenda den Verein bereits verlassen. Mehrere Neuzugänge brauchten derweil Zeit, um sich einzufinden. Mittelfeldspieler Raphael Onyedika konnte in der Saisonvorbereitung bislang noch nicht den gewünschten Einfluss ausüben, während Noel Aseko wegen anhaltender Knieprobleme noch nicht zum Einsatz kam.
Auch in der Defensive bleiben Fragen offen. Der junge Innenverteidiger Otavio braucht noch Entwicklung und Spielpraxis, während Kapitän Robin Koch in Brentford einen folgenschweren Fehler machte, bevor er das Testspiel mit einer leichten Gehirnerschütterung verlassen musste. Auch Arthur Theate hatte in der zweiten Halbzeit der hohen Niederlage Probleme.
Frankfurts junge Außenverteidiger sorgen für weitere Unsicherheit. Keita Kosugi ist auf Bundesliga-Niveau noch unerfahren, während auch Elias Baum einen erheblichen Schritt nach vorn machen muss, sollte ihm eine regelmäßige Rolle anvertraut werden. Das Ergebnis in Brentford hat sogar Adi Hütters bevorzugtes 4-2-2-2 unter Druck gesetzt.
Mehrere Abgänge könnten zudem späte Transfergeschäfte erleichtern. Elye Wahi gilt weiterhin als Kandidat für eine weitere Leihe nach Nizza, Farès Chaïbi wurde mit Crystal Palace in Verbindung gebracht, und Michy Batshuayi steht Berichten zufolge kurz vor einem Wechsel zum saudischen Klub Al-Shabab. Auch Ellyes Skhiri ist ein Kandidat für einen Wechsel nach Köln.
Zetterer könnte unterdessen die Möglichkeit auf einen Wechsel nach England haben. Die Zukunft des 30-Jährigen würde natürlich noch ungewisser werden, sollte Frankfurt Atubolu tatsächlich als neue Nummer 1 für Hütter verpflichten.
Krösche steht damit vor einer wichtigen Schlussphase des Sommer-Transferfensters. Atubolu würde ein zunehmend dringendes Problem lösen, doch Frankfurts Abschluss der Saisonvorbereitung hat deutlich gemacht, dass die Arbeit zur Verstärkung von Hütters Kader weit über die Torwartposition hinausgeht.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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