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·25. Juli 2026

Nach BVB-Absage: Wie geht es weiter mit Said El Mala? Italienische Medien bringen die AS Roma ins Spiel

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Simon Bartsch

25 Juli, 2026

Borussia Dortmund hat ein Angebot für Said El Mala unterbreitet und ist damit abgeblitzt. Über das Vorgehen ist man beim FC nicht glücklich. Doch es gab noch weitere Interessenten, die vorstellig geworden sind beim 1. FC Köln: Die AS Roma bekundet Interesse an Said El Mala.

Obwohl René Wagner und Thomas Kessler von einem Verbleib des Shootingstars ausgehen, wird weiter über einen Abgang spekuliert. Es gibt aber auch weiterhin Interessenten. Aktuell bringt sich die AS Roma in Stellung. Das berichten gleich mehrere renommierte italienische Medien.

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Said El Mala soll das Interesse der AS Roma geweckt haben

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Ziemlich unbeschwert wirkte Said El Mala als er am Freitagnachmittag in Kitzbühel aus dem Mannschaftsbus der Geißböcke stieg. Der Offensivspieler der Kölner gab dem vereinsinternen TV-Kanal noch ein Interview, schrieb ein paar Autogramme und verschwand dann im Vier-Sterne-Superior-Hotel Kitzhof Mountain Design Resort. In der kommenden Woche wird sich der Offensivspieler mit dem FC weiter auf die bevorstehende Saison vorbereiten – und das ungeachtet des Wirbels, der weiterhin um den 19-Jährigen herrscht. Und der hat gerade erst wieder Fahrt aufgenommen, wenige Tage nachdem René Wagner und Thomas Kessler an unterschiedlicher Stelle, aber mit ähnlichem Tonus erklärt haben, dass El Mala auch in dieser Spielzeit wohl die Schuhe beim FC schnüren wird. Hintergrund jener Überzeugung könnte auch die Offerte gewesen sein, die Borussia Dortmund in der vergangenen Woche den Kölner Verantwortlichen unterbreitet hat.

Roma zeigt Interesse an El Mala

Über die Höhe des Angebots gibt es unterschiedliche Erzählweisen. „Sky“ hatte zunächst von 26 Millionen Euro plus Boni von 16 Millionen berichtet, von denen allerdings nur acht wirklich realistisch erscheinen, die „Bild“ spricht von 34 Millionen Euro Sockel plus sechs Millionen Euro Boni. So oder so liegt der Betrag doch ein Stück weit von den vom FC geforderten 50 Millionen Euro entfernt. Dem Vernehmen nach ist man beim FC über das Vorgehen der Borussia nicht glücklich, der BVB wiederum sieht keine Chance, das Angebot nochmal zu erhöhen. Dortmund scheint somit als El-Mala-Interessent vom Tisch. Wenngleich der BVB für die Spielerseite immer wieder als einzige realistische Bundesliga-Alternative zum FC aufgeführt wurde. Ein Wechsel bleibt aber auch weiterhin ein Thema, weil die Tür für einen Abschied wiederum nicht final geschlossen ist. Kommen die gewünschten 50 Millionen Euro auf den Tisch, wird gesprochen – so sind die Signale aus Köln zu verstehen.

Und diese Erfahrung haben in den vergangenen Tagen auch die Verantwortlichen der AS Roma gemacht. Die sind nämlich laut der renommierten italienischen Zeitung „Il Messaggero„, der man ein besonders gutes Netz und extrem gute Kontakte zu den Giallorossi nachsagt, in der vergangenen Woche ebenfalls beim FC vorstellig geworden. Romas Sportdirektor Tony D’Amico hatte schon vor einiger Zeit mit dem Gedanken gespielt, El Mala zu verpflichten, sich demnach in Köln über das Preisschild für den Spieler erkundigt und genau jene 50 Millionen Euro genannt bekommen. Viel Geld für einen 19-Jährigen, wie man in der italienischen Hauptstadt findet. Die Wunschvorstellung der Italiener soll angeblich knapp zehn Millionen Euro niedriger gelegen haben. Auch die „Gazzetta dello Sport“ berichtete in den vergangenen Tagen mehrfach über ein grundsätzliches Interesse der AS Roma. Allerdings – wie auch „Il Messaggero“ – eben nicht nur an El Mala.

Roma zum Handeln gezwungen

Die Gelbroten suchen händeringend nach Offensivspielern für die Flügel. Eigentlich standen der Niederländer Crysencio Summerville sowie der Engländer Mason Greenwood ganz oben auf der Liste. Doch Summerville entschied sich für einen Wechsel nach Saudi Arabien, obwohl sich die Seiten eigentlich bereits einig waren. Greenwoods Seite habe dem Vernehmen nach wiederum kurzfristig die Gehaltsvorstellung des Spielers in die Höhe getrieben. Das sei für Roms Trainer Gian Piero Gasperini nicht hinnehmbar gewesen. Der einmalige englische Nationalspieler läuft künftig für Fenerbahce auf. Die Roma favorisierte anschließend eigentlich einen Transfer von Alejandro Garnacho von Chelsea, doch der Argentinier wechselt wohl auf Leihbasis zu Aston Villa. Und so ist der Blick nun nach Deutschland in die Bundesliga gerichtet. Das Primärziel befindet sich laut übereinstimmenden italienischen Medienberichten in Leipzig.

Nusa gilt als Favorit

Roma will Antonio Nusa verpflichten und hat schon die Gespräche aufgenommen. Die Forderung der Sachsen soll bei rund 55 Millionen Euro liegen – also fünf mehr als die Wunschvorstellung der Kölner für El Mala. Zudem hängt in Leipzig viel von einem möglichen Wechsel von Yan Diomande ab. Gänzlich abgeneigt sei RB aber nicht, heißt es. Doch die Hürde von 55 Millionen Euro scheint Roma noch zu hoch. Weitere mögliche Kandidaten für die Außen sollen Jean-Matteo Bahoya von Eintracht Frankfurt, Jamie Leweling vom VfB Stuttgart und dann eben auch Said El Mala sein. Laut der „Gazzetta dello Sport“ stünde El Mala als Alternative recht weit oben auf der Liste, man sehe aber auch ein recht hohes Risiko in der Verpflichtung des Kölners – gerade zu dem Preis. Nusa bringt bereits mehr Erfahrung auf die Platte. Immerhin geht der 21-Jährige nun in seine dritte Bundesliga-Saison, ist 30-maliger norwegischer Nationalspieler und hat Champions-League-Erfahrung.

Allerdings ist die Konkurrenz mit unter anderem Arsenal London keine kleine und der Norweger liebäugelt mit einem Wechsel in die Premier League. Zudem beobachte Roma auch noch Andreas Schjelderup von Benfica. Der wurde wohl durch die Verpflichtung von Jakub Kaminski erst zu einer Wechsel-Option. Die Gelbroten sollen sich im übrigen in diesem Sommer nicht das erste Mal nach El Mala erkundigt haben, das grundsätzliche Interesse ist also nicht neu. Sollte Roma am Ende des Tages tatsächlich die 50 Millionen für El Mala und nicht die 55 Millionen für Nusa auf den Tisch legen, folgt erst noch der entscheidende Faktor. Und das ist Said El Mala selbst. Aktuell fühlt der sich offensichtlich beim FC sehr wohl. Doch bei dem Wirbel um den Kölner Youngster gibt es fast täglich neue Wendungen.


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