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·18. Juni 2026
Nach BVB-Aus: Heuert Kehl bei einem italienischen Top-Klub an?

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·18. Juni 2026

Nach seinem überraschenden Aus bei Borussia Dortmund könnte Sebastian Kehl schon bald eine neue Herausforderung annehmen. Der frühere BVB-Sportdirektor wird offenbar als Kandidat bei einem italienischen Top-Klub gehandelt.
Noch ist unklar, wo die Zukunft von Sebastian Kehl liegt. Nach seinem überraschenden Abschied von Borussia Dortmund wurde der frühere Sportdirektor bereits mit mehreren Vereinen in Verbindung gebracht. Nun soll sich offenbar ein weiterer namhafter Klub mit dem 46-Jährigen beschäftigen: die AC Mailand.
Wie die italienische Gazzetta dello Sport berichtet, steht Kehl auf der Kandidatenliste der Rossoneri für eine Führungsposition im sportlichen Bereich. Der Traditionsverein aus der Serie A befindet sich derzeit in einer Phase des Umbruchs. Nach einer enttäuschenden Saison wurden große Teile der sportlichen Leitung ausgetauscht. Mit Ruben Amorim steht zwar bereits ein neuer Trainer fest, weitere Schlüsselpositionen sind jedoch noch vakant.
Für Kehl wäre es die nächste interessante Option nach dem Ende seiner langjährigen Tätigkeit beim BVB. Erst vor Kurzem war ein Wechsel zu Tottenham Hotspur gescheitert. Der ehemalige Dortmunder soll laut Informationen der BILD sogar persönlich nach London gereist sein, um die Gespräche voranzutreiben. Letztlich konnten sich beide Seiten jedoch nicht auf eine gemeinsame sportliche Ausrichtung einigen.
Auch die AC Mailand prüft derzeit mehrere Kandidaten. Zuvor hatten die Italiener offenbar versucht, Markus Krösche von Eintracht Frankfurt zu verpflichten, waren dabei aber erfolglos geblieben. Neben Kehl sollen laut Bericht auch José Boto vom brasilianischen Spitzenklub Flamengo, Devin Özek von Fenerbahce sowie Jason Ayto, der zuletzt bei Brighton & Hove Albion tätig war, auf der Liste stehen.

Foto: IMAGO
Seit seinem Abschied aus Dortmund ist Kehl offiziell frei für eine neue Herausforderung. Sein ursprünglich bis 2027 laufender Vertrag wurde inzwischen aufgelöst. Medienberichten zufolge erhielt der frühere Nationalspieler dafür eine Abfindung von rund 1,5 Millionen Euro.
Beim letzten Heimspiel der vergangenen Saison war Kehl im Signal Iduna Park emotional verabschiedet worden. Stadionsprecher Norbert Dickel fand dabei bewegende Worte und erklärte: „Borussia verabschiedet nicht nur einen Spieler, Kapitän, sondern einen echten Borussen.“ Besonders der Satz „einmal Borusse, immer Borusse“ sorgte für großen Applaus auf den Rängen. Ob die nächste Station von Sebastian Kehl tatsächlich in Mailand liegt, bleibt vorerst offen.







































