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·21. Juni 2026
Nach dem bitteren WM-Aus der Nationalmannschaft: Merih Demiral bittet das gesamte türkische Volk um Verzeihung!

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·21. Juni 2026

Das bittere und vorzeitige Scheitern der türkischen Nationalmannschaft bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 sorgt für tiefe Wunden bei den Akteuren. Nach der entscheidenden 0:1-Niederlage im zweiten Gruppenspiel der Gruppe D gegen Paraguay in der San Francisco Bay Area herrscht im Lager der Auswahl pure Fassungslosigkeit. Unmittelbar nach dem Abpfiff stellte sich Abwehrchef Merih Demiral den wartenden Medienvertretern. Sichtlich gezeichnet von den sportlichen Ereignissen und den Tränen in der Kabine, übernahm der erfahrene Defensivstar die volle Verantwortung für das kollektive Versagen und richtete hochemotionale Worte an die heimischen Fans.
Der Abwehrspieler, der seit vielen Jahren ein fester Eckpfeiler des Nationalteams ist, fand kaum Worte für das sportliche Desaster. Wie die Live-Übertragung von TRT Spor kurz nach Spielende zeigte, saß der Schock beim Innenverteidiger tief. Er flüchtete sich nicht in Ausreden, sondern suchte den direkten, schonungslosen Weg der Selbstkritik und bat die gesamte Heimat um Verzeihung.
„Wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen unseren Landsleuten, es tut uns sehr leid. Weil wir sie verärgert und enttäuscht haben, entschuldigen wir uns alle noch einmal bei unserem gesamten Volk, beim gesamten türkischen Volk. Mehr gibt es nicht zu sagen. Ich weiß nicht, was gesagt wird. Solche Momente können passieren. Wir entschuldigen uns noch einmal bei allen. Alle sind so enttäuscht. Ich bin seit Jahren in der Nationalmannschaft, das ist das Spiel, das mir am meisten leid tut. Alle sind sehr emotional. Es tut uns sehr leid. Wir entschuldigen uns bei allen unseren Leuten. Ich kann nichts finden, was ich noch ein Wort sagen könnte“, gab der sichtlich bewegte Abwehrstar ein hochemotionales Statement ab.
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Die nackten Zahlen des Turniers untermauern das sportliche Unglück der „Mond-Sterne“ auf bittere Weise. Der 28-jährige Nationalspieler legte den Finger in die Wunde und verwies auf eine statistische Anomalie der vergangenen zwei Partien. Trotz eines enormen Offensivaufwands und insgesamt 60 bis 65 abgegebenen Schüssen in zwei Spielen sprang für das Team kein zählbarer Erfolg heraus. Das vorzeitige Aus steht damit fest, da man nach dem 0:2 gegen Australien und dem jetzigen Resultat keine Chance mehr aufs Weiterkommen hat.
Der Innenverteidiger analysierte die verfahrene Situation nüchtern: „Es ist nicht zu glauben. Wir leben mit dieser enormen Traurigkeit. Ich glaube, wir haben gekämpft, wir haben in beiden Spielen unser Bestes gegeben. Wir haben Ergebnisse erzielt, mit denen wir nie gerechnet hätten. So hätte es nie sein dürfen. Wir sind alle verantwortlich. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen Menschen, die wir enttäuscht und verärgert haben. Das USA-Spiel liegt vor uns. Ich hoffe, wir können das Turnier mit einem guten Spiel beenden. Alle sind jetzt traurig, aber es gibt noch ein weiteres Spiel. Ich hoffe, dass wir die Nationalmannschaft bestmöglich vertreten und das Turnier so abschließen.“
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Den enormen Druck, der im Vorfeld und während des Turniers auf der jungen Mannschaft lastete, wollte der Defensivakteur keinesfalls als Alibi für das sportliche Abschneiden gelten lassen. Für ihn gehört der Druck zur Natur des Spitzenfußballs. Gleichzeitig gewehrte er einen Einblick in die Kabine und berichtete von einem Treffen mit Nationaltrainer Vincenzo Montella direkt nach dem Schlusspfiff.
„Natürlich lastet Druck auf uns, das ist keine Entschuldigung. Wir sollten uns nicht auf diese Ausrede verlassen. Wie gesagt, wir tragen die ganze Verantwortung ohne jede Entschuldigung. Wir hätten es besser machen können, wir konnten es nicht. Das ist Fußball, also kann es an Tagen wie diesen sein. Wie gesagt, es tut uns sehr leid. Es tut uns wirklich leid, jetzt bin ich aus der Umkleidekabine, alle sind so traurig. Ich hoffe, dass ich, um das wiedergutzumachen, in der Nationalmannschaft mein Bestes geben werde und dass ich mein Bestes tun werde, um dies für unser Volk vergessen zu lassen. Alle meine Teamkollegen denken so“, versprach der Abwehrspieler Besserung für die Zukunft.
Bezüglich der Ansprache des Trainers verteidigte er die Mannschaft gegen pauschale Kritik aus der Heimat: „Wir haben ihm zu seinem Einsatz gratuliert und er ist sehr enttäuscht. Jeder ist mit dem Kampf zufrieden. Weil wir getan haben, was wir konnten. Jeder kann kommentieren, aber glauben Sie mir, jeder hat sein Bestes gegeben. Ich sehe das Team. Jeder tat, was er konnte. Es gibt solche Dinge in diesem Fußball; es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage. Wir tragen die ganze Verantwortung. Wir hätten es so viel besser machen können. Wir hätten die Gruppe besser abschließen können. Deshalb tragen wir die ganze Verantwortung. Ich entschuldige mich noch einmal bei allen unseren Leuten.“
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