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·20. August 2026

Nach den Hinspielen: Nur noch vier Prozent Chance…

Artikelbild:Nach den Hinspielen: Nur noch vier Prozent Chance…

Champions-League-Playoffs, Teil eins – Die Qualifikationsspiele vom Mittwochabend brachten für die Teams aus Österreich und den Niederlanden ernüchternde Ergebnisse. Für Football meets Data sind die Favoritenrollen im zweiten Teil der Playoffs klar verteilt.

„LASK ist ein gutes Team, aber Celtic hat Linz sehr normal aussehen lassen“, befand der frühere Kapitän von Celtic Glasgow, Scott Brown, nach dem 3:0 (2:0) Heimerfolg der „Bhoys“ gegen den österreichischen Meister Linzer ASK.


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Der Kolumbianer Camilo Duran (24), neu vom FK Qarabag ins „Paradise“ gekommen, sorgte dabei mit zwei Toren (38. / 67.) für klare Verhältnisse.

Oder? „Im nächsten Spiel wartet noch eine Menge Arbeit auf sie, aber so wie Celtic gespielt hat, haben sie gezeigt, dass sie in der Champions League spielen sollten“, sagte Celtic-Torhüterlegende Pat Bonner nach dem Spiel gegen den Linzer ASK bei BBC Sportsound.

Nach den Hinspielen: Nur noch vier Prozent Chance…

  • Dass Celtic „Champions League spielen sollte“, diese Chance liegt laut den Spezialisten von Football Meets Data (football-md.com) bei satten 96 Prozent.
  • Linz hat eine Restchance von vier Prozent. Klappt es in der Raiffeisen Arena nicht mit dem Mega-Fußballwunder, gilt in Linz wohl der Romantitel von Ex-Waldhof-Profi Dieter Bischoff (77): „Zur Hölle mit dem Paradies!“
  • Der geschätzte Kollege Peter Moizi lag mit seiner Einschätzung, wonach dem LASK in Glasgow „alles zuzutrauen“ sei, zwar falsch, aber die Mannschaft von Trainer Dietmar Kühbauer wurde bei acht Torschüssen und 30 Ballkontakten im gegnerischen Strafraum (Celtic: 27) wohl auch unter Wert geschlagen.
  • Ein Rekord bleibt. Kein Spiel war in den Playoffs am Dienstag und am besser besucht als Celtic gegen den LASK – 55.882 Zuschauer sorgten für die höchste Kulisse aller Zeiten bei einem Europapokal-Spiel mit Beteiligung der Oberösterreicher.
  • 49.666 Zuschauer sahen das 0:4 des LASK in der Europa League beim FC Liverpool in Anfield (Gruppenphase) am 30. November 2023.

Zwei Mal 96 Prozent

  1. 96 Prozent Chance auf die Liga-Phase also für Celtic – Auf diesen Wert kommt auch Bodö/Glimt, das Überraschungsteam der Vorsaison aus Norwegen.

Die Skandinavier gewannen mit 3:1 beim NEC Nijmegen in den Niederlanden.

  • Der israelische Klub Hapoel Beer’Sheva kam in der Superbet Arena in Bukarest zu einem 2:1-Hinspielerfolg gegen FK Sabah aus Aserbaidschan – und steht bei einer Qualifikationschance von 65 Prozent.
  • Dass die Aserbaidschaner es am kommenden Dienstag noch in die Ligaphase schaffen, ist aber nicht ausgeschlossen: 35 Prozent.
  • Noch alles offen ist im Rückspiel bei NK Celje aus Slowenien gegen Slovan Bratislava. Der slowakische Meister kam vor heimischer Kulisse nur zu einem 1:1 und geht nun als leichter Außenseiter (48 Prozent Chance) in die zweite Begegnung.

Unter den sechs Teams, die die Playoffs am Dienstagabend eröffneten, sieht Football meets Data Olympique Lyon mit den besten Chancen.

  • ,,OL" kam, nachzulesen im Liveblog von Fussballdaten.de, zu einem 1:1 bei Fenerbahce Istanbul und hat nunmehr eine Qualifikationschance von 60,3 Prozent.
  • Viking Stavanger trotzte Dinamo Zagreb im Stadion Maksimir ein 2:2 (2:2) ab und geht mit 51,3 vs. 48,7 Prozent Chance aufs Weiterkommen ins Rückspiel gegen die Kroaten.
  • Nur 0:0 im Hinspiel, doch im Rückspiel liegt der Ball bei AEK Athen: Heimrecht und 72,8 Prozent Siegchance gegen Levski Sofia aus Bulgarien.
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