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·18. April 2026

Nach der WM: Pochettino ein Kandidat bei Real Madrid!

Artikelbild:Nach der WM: Pochettino ein Kandidat bei Real Madrid!

Bei Real Madrid könnte es im Sommer den nächsten Trainerwechsel geben. Die Zukunft von Interimstrainer Álvaro Arbeloa bei den Galácticos ist ungewiss, die Königlichen prüfen aktuell andere Optionen. Eine Spur führt zu Mauricio Pochettino.

Der 54-Jährige trainiert seit September 2024 die US-amerikanische Nationalmannschaft. Sein Vertrag in den Staaten endet allerdings im Anschluss an die WM. Damit wäre Pochettino wieder auf dem Markt, seine Vita befähigt ihn für Engagements bei den größten internationalen Clubs.


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Der Argentinier trainierte von 2014-2019 Tottenham Hotspur und erreichte mit den Nordlondonern 2018/19 das Champions-League-Finale. Zwei Jahre später coachte er Paris Saint-Germain zum Titel in der Ligue 1, sein bis dato größter Triumph. Nicht ganz so erfolgreich verlief seine Amtszeit beim FC Chelsea, bevor Pochettino Headcoach der USA wurde. In den Staaten bekommen es die Amerikaner bei der Heim-WM in der Gruppenphase mit der Türkei, Paraguay und Australien zu tun. Die Chancen auf das Erreichen des Achtelfinals sind auf dem Papier mehr als realistisch.

Kehrt Pochettino zurück in den europäischen Vereinsfußball?

Pochettino könnte unabhängig vom Abschneiden der USA im Anschluss über den großen Teich zurück nach Europa kehren. Laut RMC Sport prüft Real-Präsident Florentino Pérez Pochettinos Profil in diesen Tagen bereits genauer. Der Job im Bernabeu ist prestigeträchtig und nicht für jeden geeignet. Ein neuer Trainer muss den Druck und die hohen Erwartungen schultern können. Auf der Wunschliste für den Job stehen neben Pochettino illustre Namen wie Didier Deschamps und Jürgen Klopp. Bei Letzterem scheint ein Engagement allerdings am unrealistischsten. Klopp scheint nach langen Jahren in Liverpool und Dortmund keine akute Rückkehr ins Trainergeschäft anzustreben.

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Foto: Getty Images

Dass trotz hoher Trainerqualität eine erfolgreiche Amtszeit bei den Königlichen kein Selbstläufer ist, zeigte jüngst die Personalie Xabi Alonso. Der Spanier wurde mit Bayer Leverkusen in der Bundesliga sensationell Meister und war für den Bernabeu-Job auch aufgrund seiner bereits vorhandenen Verbundenheit zu Real durch seine damalige Zeit als Spieler wie gemacht. Dennoch musste er nach gerade einmal sechs Monaten seinen Hut nehmen. Die erste Ergebniskrise wurde ihm direkt zum Verhängnis. Einem solchen Risiko müsste sich auch Pochettino bewusst sein.

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