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·9. September 2026
Nach Enzo-Verkauf: Chelsea plant Mittelfeld-Transfer im Winter

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Im Sommer scheiterte der FC Chelsea mit seinem Werben um Alex Scott (23). Im Januar wollen die Blues es erneut versuchen – doch die Vorstellungen liegen weit auseinander.
Chelseas Interesse an Alex Scott hat den Sommer überdauert. Wie Teamtalk berichtet, wollen die Londoner im Januar ein neues Angebot für den zentralen Mittelfeldspieler des AFC Bournemouth abgeben, um möglichen Konkurrenten im kommenden Sommer zuvorzukommen. Rund 87,8 Millionen Euro will Chelsea dem Vernehmen nach umgerechnet auf den Tisch legen.
Mit einem Angebot in dieser Höhe könnten die Blues aber zu wenig Argumente haben. Bournemouth forderte im Sommer 2026 rund 117 Millionen Euro für den 23-Jährigen – eine Summe, die über dem Budget der Blues lag.
Aber mittlerweile spülte der Verkauf von Enzo Fernández an Manchester City kurz vor dem Ende der Transferperiode 145 Millionen Euro in die Kassen. Zu spät für Scott: Ein Chelsea-Angebot von knapp 70 Millionen Euro hatten die Cherries im Juli zurückgewiesen und den Engländer als unverkäuflich eingestuft.
Scotts Vertrag an der Südküste Englands läuft noch bis 2028. Bournemouth muss im Winter also nicht verkaufen und könnte auch bis zum Ende der Saison 2026/27 warten. Und dann aller Voraussicht nach auch ohne Vertragsverlängerung noch eine hohe Ablöse generieren.
Den Cherries dürfte die Konkurrenzsituation in die Karten spielen: Andoni Iraola (44), Scotts früherer Trainer in Bournemouth, will ihn englischen Medienberichten zufolge unbedingt zum FC Liverpool holen.
Der Engländer war im August 2023 für 23 Millionen Euro von Bristol City zu den Seagulls gewechselt und hat sich seither zur festen Größe entwickelt. In der Vorsaison stand er in 39 Pflichtspielen auf dem Platz, erzielte vier Tore und legte einen Treffer auf. Insgesamt kommt er auf 92 Pflichtspiele für die Cherries.
Im Chelsea-Kader wäre nach dem Verkauf von Enzo Fernández Platz: Der aktuell verletzte Moisés Caicedo (24) ist im Normalfall gesetzt, dahinter drängen Roméo Lavia und Valentín Barco auf Einsätze – bei Altmeister Jordan Henderson (36, Vertrag bis 2028), bleibt abzuwarten, ob er nach seiner bei der WM erlittenen Verletzung eine große Rolle unter Xabi Alonso spielen wird.







































