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·5. Oktober 2026
Nach fast einem Jahr Pause: Scherder vor Rückkehr ins Training

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Fast ein Jahr nach seinem erneuten Kreuzbandriss steht Simon Scherder vor der Rückkehr auf den Trainingsplatz von Preußen Münster. Der 33-jährige Innenverteidiger soll ab dem heutigen Montag erstmals wieder Teile des regulären Mannschaftstrainings absolvieren und hofft auf die nächsten Schritte in Richtung Comeback.
Ende Oktober vergangenen Jahres hatte sich Scherder im Training einen Kreuzbandriss zugezogen und seitdem 35 Ligaspiele verpasst. Für den Defensivspieler war es bereits die dritte schwere Knieverletzung dieser Art in seiner Karriere. Schon zwischen 2015 und 2017 hatte ihn gleich zwei Kreuzbandrisse nacheinander fast zwei Jahre außer Gefecht gesetzt. Auf dem Weg zurück musste Scherder zuletzt in Form eines Muskelfaserriss einen weiteren Rückschlag verkraften.
Nun soll der nächste Schritt folgen. "Wenn das Knie die Belastung verkraftet, will ich gegen Ende der Woche voll einsteigen", erklärt Scherder in der "Bild"-Zeitung. Bis zu einem Pflichtspieleinsatz werde es allerdings noch dauern. "Ich war zwölf Monate raus. Da braucht es einige Zeit, bis alle Abläufe richtig sitzen und ich wirklich bei 100 Prozent bin."
Spätestens zur Rückrunde möchte der Routinier wieder eine ernsthafte Option für den Kader sein. Mit bislang 316 Pflichtspielen für die Preußen zählt Scherder zu den prägenden Figuren des Vereins. Seit seinem Profidebüt 2012 lief der Abwehrspieler ausschließlich für Münster auf. Bereits zurück auf dem Platz stehen derweil Antonio Tikvic und Malik Batmaz, die nach ihren Kreuzbandverletzungen zuletzt im vereinsinternen Testspiel ihr Comeback feierten.
Vor dem Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen am Freitagabend muss Preußen Münster allerdings weiterhin auf mehrere Akteure verzichten. Marvin Schulz (Innenbandanriss im Knie), Oscar Vilhelmsson (muskuläre Beschwerden) und Kapitän Niko Koulis (Oberschenkelverletzung) werden nach Angaben der "Bild" für die Partie voraussichtlich noch nicht zur Verfügung stehen. Entwarnung gibt es dagegen bei Lukas Zeller. Der 26-Jährige zog sich im internen Testspiel eine leichte Blessur zu, soll die Vorbereitung auf das Duell gegen RWE aber ohne größere Einschränkungen fortsetzen können.







































