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·3. September 2026

Nach gelungener Saisonpremiere – So will der 1. FC Köln das Duell gegen Stuttgart angehen

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Nach gelungener Saisonpremiere – So will der 1. FC Köln das Duell gegen Stuttgart angehen

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Erik Stalleicken

3 September, 2026

Der Bundesliga-Auftakt ist kaum vorbei, da wartet auf den 1. FC Köln bereits die nächste schwere Aufgabe. Nach dem 3:2-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim ist die Mannschaft von René Wagner am Freitagabend beim VfB Stuttgart gefordert. Trotz der 1:5-Niederlage in München gehen die Schwaben als Favorit in die Partie und dürften auf Wiedergutmachung aus sein. Für den FC hingegen geht es darum, die gute Leistung des vergangenen Spieltags zu bestätigen. So will der 1. FC Köln das Spiel beim VfB Stuttgart angehen.

Für den FC steht am Freitagabend das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart an. Keine leichte Aufgabe. Zumal den Kölner wichtige Spieler wegbrechen.

Linton Maina im Duell mit seinem heutigen Mannschaftskollegen Borna Sosa (Foto: Adam Pretty/Getty Images)

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Die Lehren aus dem Hoffenheim-Spiel

Insbesondere die Moral seiner Mannschaft dürfte René Wagner gefallen haben. Zweimal geriet der FC gegen Hoffenheim in Rückstand, zweimal kam die Mannschaft zurück. Said El Mala sorgte für den Ausgleich, ehe Thijs Dallinga mit seinem Doppelpack in der Schlussphase den 3:2-Erfolg perfekt machte. Gleichzeitig zeigte die Partie aber auch, dass die Domstädter dem Gegner über längere Phasen zu viel Kontrolle überließ. Vor allem in der ersten Halbzeit fehlte es an Zugriff und Klarheit im eigenen Spiel. In Stuttgart wird sich der FC solche Phasen vermutlich nicht erlauben können. Gegen die TSG blieb die Mannschaft ruhig und konnte die erspielten Möglichkeiten verwerten. Diese Stärke will Wagner aus dem Auftakt mitnehmen: „Wir haben gegen Hoffenheim gezeigt, dass wir auf diese Chancen warten und dann gefährlich werden.“ Genau diese Effizienz wird auch in Stuttgart gefragt sein.


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Stuttgart ist trotz der Bayern-Pleite gefährlich

Der VfB hat beim 1:5 in München zwar einen Fehlstart hingelegt, die Partie aber nicht über die gesamten 90 Minuten so deutlich gestaltet, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die Schwaben begannen stark und erspielten sich Chancen. Dennoch traf der deutsche Rekordmeister zur Führung. Stuttgart kam nach dem frühen Rückstand zurück und erzielte in Person von Josha Vagnoman den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Erst danach übernahm der FC Bayern endgültig die Kontrolle und nutzte die Fehler des VfB konsequent aus. Die Stuttgarter haben also die Qualität, Top-Teams die Stirn zu bieten. Cheftrainer Wagner verwies auf die Entwicklung des VfB in den vergangenen Jahren und sprach von „überragender Arbeit“. Gleichzeitig erwartet er eine Mannschaft, die den Kölnern mit „viel Intensität und individueller Qualität“ begegnen wird. Die Niederlage in München dürfte den VfB zusätzlich motivieren, vor heimischem Publikum eine Reaktion zu zeigen. Der FC muss deshalb damit rechnen, dass der VfB von Beginn an Druck machen wird. Trotzdem sieht Wagner auch Möglichkeiten für seine Mannschaft: „Nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir auch in Stuttgart zu unseren Chancen kommen werden.“ Die Aufgabe wird darin liegen, diese Momente konsequent zu nutzen und gleichzeitig dem Stuttgarter Druck standzuhalten.

Der 36-Jährige geht dabei nicht davon aus, dass der FC nach dem erfolgreichen Auftakt plötzlich von seinem Weg abweichen muss. Vielmehr soll die Mannschaft die Entwicklung fortsetzen und aus den ersten 90 Minuten lernen. „Meine Aufgabe ist es, jeden Tag die gleiche Erwartungshaltung zu haben. Egal, wie die Spiele ausgehen“, erklärte der Trainer. Besonders wichtig ist dabei die richtige Einordnung des Sieges gegen Hoffenheim. Wagner sprach von den „Wellenausschlägen“, die eine Bundesliga-Saison mit sich bringe und die seine Mannschaft nicht aus der Bahn werfen dürften. Gleichzeitig soll der FC den „Flow des guten Starts“ mitnehmen. Auch taktisch könnte Wagner dabei auf Erkenntnisse aus dem Auftakt setzen. Gegen Hoffenheim halfen ihm die zwei Achter dabei, die Tiefe besser zu verteidigen. Diese Variante dürfte deshalb auch in Stuttgart eine Rolle spielen. Gegen einen VfB mit viel Tempo und hoher individueller Qualität wird es für die Domstädter darauf ankommen, kompakt zu bleiben und nach Ballgewinnen schnell in die gefährlichen Räume zu kommen.

Neue Optionen – und zwei große Fragezeichen

Personell ist die Vorbereitung auf Stuttgart allerdings nicht ganz problemlos verlaufen. Ausgerechnet Said El Mala und  Doppeltorschütze Thijs Dallinga mussten krankheitsbedingt das Training abbrechen und fallen damit aus. Auch Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt fehlen weiterhin. Dafür stehen mit Mikey Moore und Borna Sosa zwei weitere Neuzugänge zur Verfügung. Beide werden aller Voraussicht nach im Kader stehen. Falls El Mala nicht rechtzeitig fit werden sollte, dürfte dem Engländer das Startelfdebüt winken.

Unter dem Strich wird es für den FC darum gehen, die richtige Mischung an Erkenntnissen aus dem Hoffenheim-Spiel mitzunehmen. Die Moral und die Fähigkeit, auch nach Rückschlägen zurückzukommen, sind wichtige Eigenschaften. Gleichzeitig muss Köln in Stuttgart über längere Phasen konzentrierter und stabiler auftreten. Der VfB wird nach dem 1:5 in München auf eine Reaktion aus sein, doch auch die Kölner haben mit dem Auftaktsieg gezeigt, dass sie sich vor einem starken Gegner nicht verstecken müssen. Wenn es Wagner gelingt, die defensive Stabilität mit der Effizienz aus dem Hoffenheim-Spiel zu verbinden, könnte der FC auch aus Stuttgart etwas mitnehmen.

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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