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·7. März 2026

Nach genervten Kommentaren: Kritik an Kölner Stadionsprecher

Artikelbild:Nach genervten Kommentaren: Kritik an Kölner Stadionsprecher

Sport-Geschäftsführer Kessler kündigt klärendes Gespräch mit Stadionsprecher Trippel an, der bei der BVB-Niederlage Schiedsrichterentscheidungen öffentlich kritisiert hatte.

Genervte Kommentare vom Stadionsprecher des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln haben deutliche Kritik im eigenen Verein hervorgerufen. "Das gefällt mir nicht", sagte Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler nach dem 1:2 (0:1) des Aufsteigers gegen Borussia Dortmund. Stadionsprecher Michael Trippel hatte während der Partie über die Stadionlautsprecher Entscheidungen von Schiedsrichter Daniel Siebert infrage gestellt.


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"Pfui, widerlich", sagte Trippel deutlich hörbar, als Siebert die Rote Karte für FC-Verteidiger Jahmai Simpson-Pusey nach VAR-Intervention verkündete. "Ich werde Ärger kriegen, aber ich sage es: In der Nachspielzeit gab es ein klares Handspiel eines Dortmunders und das guckt sich noch nicht mal einer an", fluchte der 71-Jährige zudem kurz nach Schlusspfiff. In der hektischen Schlussphase hatte BVB-Verteidiger Yan Couto einen Ball mit dem Arm berührt - einen VAR-Eingriff gab es trotz heftiger Proteste der Kölner nicht.

Bei aller Emotionalität, die Trippel auch haben dürfe, sei es "nicht richtig, dass ein Stadionsprecher im Rahmen eines Bundesligaspiels seine Emotionen über das Mikrofon preisgibt", mahnte Kessler und kündigte ein klärendes Gespräch an. Seit 1999 ist Trippel bei den Kölnern im Amt.

Den Unmut über den ausgebliebenen Elfmeterpfiff teilte Kessler. "Wir haben heute zwei VAR-Interventionen gehabt. Einmal hat er richtig auf eine Rote Karte hingewiesen, einmal hat er darauf hingewiesen, dass es kein Elfmeter ist. Und warum er das dritte Mal nicht eingegriffen hat, ich glaube, das weiß nur er", sagte der 40-Jährige über Videoschiedsrichter Benjamin Cortus. Das "klare Handspiel" sei ähnlich wie das Foul von Simpson-Pusey "keine Absicht - aber es ist ein Elfmeter."

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