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·12. Februar 2026
Nach Goretzka: Auch für diesen Bayern-Star ist im Sommer Schluss

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·12. Februar 2026

Die Zeichen verdichten sich, dass Nicolas Jackson beim FC Bayern keine langfristige Zukunft hat. Der vom FC Chelsea ausgeliehene Stürmer konnte sich in München bislang nicht nachhaltig durchsetzen – und die Verantwortlichen scheinen ihre Schlüsse daraus zu ziehen.
Im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig, das die Bayern mit 2:0 gewannen, schaffte es der 24-Jährige nicht einmal in den Spieltagskader. Ein deutliches Signal. Laut dem kicker gilt eine feste Verpflichtung des Senegalesen aktuell als „wenig realistisch“.

Foto: IMAGO
Sportlich blieb Jackson bislang hinter den Erwartungen zurück. 637 Pflichtspielminuten in 21 Einsätzen stehen zu Buche, dazu fünf Tore und eine Vorlage. Für einen Angreifer, der als zusätzliche Option hinter Harry Kane eingeplant war, ist das schlicht zu wenig.
Eine ursprünglich an Einsatzzeiten gekoppelte Kaufpflicht kann längst nicht mehr greifen. Die Kaufoption in Höhe von 65 Millionen Euro besteht zwar weiterhin – doch angesichts der überschaubaren Rolle unter Vincent Kompany erscheint ein solcher Schritt kaum vertretbar. Zumal die Bayern bereits eine Leihgebühr von 16,5 Millionen Euro an Chelsea überwiesen haben, drei Millionen davon übernahm die Spielerseite.
Gerade in einer Phase, in der der Rekordmeister großen Wert auf wirtschaftliche Vernunft und eine klare Gehaltsstruktur legt, wäre ein solches Investment nur schwer zu rechtfertigen.
Trotz der sportlichen Realität wollte Jacksons Berater Ali Barat zuletzt nichts von einem vorzeitigen Aus wissen. Ende Dezember erklärte er im Gespräch mit Transfer-Experte Fabrizio Romano: „Die Saison ist noch jung. Nico hat den Afrika-Cup und eine lange Saison bei Bayern vor sich, auch die Champions League. Deshalb denke ich, dass es noch sehr früh ist, diese Frage zu beantworten.“
Barat kündigte an, man werde sich am Saisonende zusammensetzen und „alle Optionen prüfen“. Eine Hintertür bleibt also offen – zumindest offiziell.
Fakt ist jedoch: Unter Kompany ist Jackson bislang nur Ergänzungsspieler. In den entscheidenden Spielen setzt der Trainer auf andere Lösungen. Sollte sich an dieser Rollenverteilung nichts ändern, dürfte der FC Bayern im Sommer Abstand von einer festen Verpflichtung nehmen.
Für Jackson würde sich damit das Kapitel München nach nur einer Saison wieder schließen. Und an der Säbener Straße würde ein weiteres, durchaus kostspieliges Transfer-Experiment leise enden.









































