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·21. April 2026
Nach Hoeneß-Veto: Versucht es Bayern erneut bei Xavi Simons?

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·21. April 2026

Xavi Simons und der FC Bayern – eine Geschichte, die eigentlich schon geschrieben war. Abgelehnt, abgehakt, erledigt. Doch mit dem drohenden Abstieg der Tottenham Hotspur bekommt diese Geschichte möglicherweise eine neue Wendung.
Erst im vergangenen Sommer wechselte der niederländische Offensivmann für knapp 65 Millionen Euro von RB Leipzig in die Premier League zu den Spurs. Kein Schnäppchen – und genau das war es, was Uli Hoeneß damals zur klaren Absage bewogen hatte.
Im Podcast „Auf eine weiß-blaue Tasse“ plauderte der Bayern-Patro aus, dass Sportdirektor Christoph Freund und Trainer Vincent Kompany eigens an den Tegernsee gefahren seien, um ihn von einem Xavi-Transfer zu überzeugen. Hoeneß habe diesen Vorstoß jedoch in aller Deutlichkeit abgelehnt – der Niederländer sei schlicht zu teuer gewesen.
Was damals endgültig schien, steht nun wieder zur Debatte. Denn Tottenham kämpft in dieser Saison nicht um Titel, sondern ums Überleben in der Premier League. Sollte der Abstieg tatsächlich besiegelt werden, dürfte es zu einem Exodus bei den Nordlondonern kommen. Nach Informationen von Fussballdaten gehört auch der 22-jährige Simons zu jenen Spielern, die den Verein in diesem Fall im Sommer verlassen würden. Demnach könnte dieser erneut zu einem Thema beim deutschen Rekordmeister werden.
42 Einsätze, sechs Tore, sieben Vorlagen: Die nackten Zahlen sind solide, doch sie verschleiern eine unbequeme Wahrheit. Wie so viele Tottenham-Stars konnte auch Simons den hohen Erwartungen in London nicht gerecht werden.

Foto: Getty Images
Und dennoch: Wer jetzt davon träumt, Simons im Sommer in der Allianz Arena zu sehen, sollte die Euphorie etwas dämpfen. Die Frage ist nicht nur, ob der FC Bayern einen neuen Anlauf wagen will – sondern ob er es überhaupt sollte. Simons fühlt sich im offensiven Mittelfeld, hinter den Spitzen, am wohlsten. Doch genau dort sind die Münchner mit Jamal Musiala und Serge Gnabry bereits bestens besetzt. Hinzu kommt Eigengewächs Lennart Karl, der auf der Spielmacher-Position ebenfalls eine ernsthafte Option darstellt.
Laut dem Pay-TV-Sender Sky ist Simons derzeit kein konkretes Transferziel für die bevorstehenden Sommer-Wechselperiode.
Der FC Bayern ist gut beraten, das Kapitel Simons auch diesmal nicht neu aufzuschlagen. Das Hoeneß-Veto vom vergangenen Sommer war kein Betriebsunfall, sondern sportliche Vernunft. Die strukturellen Gründe, die damals gegen eine Verpflichtung sprachen, sind heute dieselben – der Preis mag fallen, der Bedarf aber auch.









































