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·5. August 2026

Nach Krankheitsschock: So lange plant Leverkusen ohne Eichhorn

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Es war eine Schocknachricht, die Bayer Leverkusen und die Fans am Samstag erreichte. Bei Kennet Eichhorn wurde eine Stoffwechselstörung diagnostiziert, die Euphorie, die nach der Verpflichtung des 17-Jährigen herrschte, bekam einen herben Dämpfer.

Klar ist: Das Pflichtspieldebüt von Eichhorn wird noch auf sich warten lassen. In einer spezialisierten Einrichtung soll er sich jetzt vor allem darauf konzentrieren gesund zu werden. "Wichtig ist zum jetzigen Zeitpunkt, dass wir die richtigen Maßnahmen für seine Genesung eingeleitet haben und Kennet ohne Druck die notwendige Zeit und Ruhe für seine Behandlung erhält", sagte auch Bayers Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes.


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Eichhorn-Debüt erst 2027?

Um ihn nicht unter Druck zu setzen mit möglichen Comeback-Terminen hat Bayer Eichhorn deshalb laut der Sport Bild komplett aus den Planungen für die Hinrunde gestrichen. Somit würde sein Debüt für die Werkself also erst 2027 stattfinden.

Wie lange die Erkrankung wirklich dauert, lässt sich allerdings ohnehin nicht beantworten. Es ist gut möglich, dass er schon früher wieder fit wird, allerdings auch, dass es sich noch länger verzögert. Stoffwechselstörungen können enorm tückisch sein, das zeigte schon das Beispiel Mario Götze, der mehrere Monate mit der Erkrankung zu kämpfen hatte.

Eichhorn sorgt für Verkaufsstopp

Trotz dieses enormen Rückschlags sind sie in Leverkusen weiterhin davon überzeugt, dass die Krankheit Eichhorns Entwicklung nur verzögert, nicht komplett hemmt. Bei der Werkself herrscht weiterhin die Überzeugung, dass der 17-Jährige brillieren wird, sobald er auf dem Platz steht.

Doch bis dahin dauert es eben noch, weshalb Leverkusen jetzt auch einen Verkaufsstopp in der Mittelfeldzentrale verhängt. Ursprünglich sollten zwei Spieler des Trios aus Robert Andrich, Aleix Garcia und Equi Fernandez abgegeben werden – nach Eichhorns Ausfall soll nur noch einer verkauft werden. Die besten Karten auf einen Verbleib scheint laut der Sport Bild Andrich zu haben, da er als Anführer ein wichtiger Faktor ist und zudem defensiv variabel einsetzbar ist. Garcia wiederum kokettiert zwar mit einem Wechsel, fand bislang jedoch kein Angebot spannend genug. Heißester Abgangskandidat dürfte deshalb Fernandez sein, der den größten Markt besitzt und in der Vorbereitung unter dem neuen Trainer Carles Martinez aufblühte. Über 20 Millionen werden für den Abräumer gehandelt.

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