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·3. März 2026

Nach Kreuzbandriss: BVB trifft Entscheidung über Can-Zukunft

Artikelbild:Nach Kreuzbandriss: BVB trifft Entscheidung über Can-Zukunft

Borussia Dortmund muss nach dem Klassiker gegen den FC Bayern einen schweren Rückschlag verkraften. Kapitän Emre Can fällt mit einem Kreuzbandriss monatelang aus – trotzdem planen die Verantwortlichen offenbar weiterhin mit ihm.

Der Schockmoment im Bundesliga-Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München hat für Emre Can schwerwiegende Folgen. Der Kapitän des BVB zog sich beim 2:3 gegen die Münchner einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und wird damit mehrere Monate ausfallen. Für den 32-Jährigen ist die Saison damit vorzeitig beendet.


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Die Szene ereignete sich kurz vor der Pause: Can knickte an der Torauslinie mit dem Knie unglücklich weg, als er den Ball gegen Bayerns Konrad Laimer abschirmen wollte. Zwar versuchte der Mittelfeldspieler zunächst noch weiterzuspielen, musste schließlich aber doch ausgewechselt werden.

Schon unmittelbar nach dem Spiel hatte Trainer Niko Kovac eine schwere Verletzung befürchtet. „Ich will nicht zu viel sagen, aber der Doktor hat kein gutes Gefühl. Die ersten Untersuchungen sind nicht ganz positiv“, erklärte der Coach nach Abpfiff bei Sky. Am Tag darauf bestätigte Borussia Dortmund schließlich die Diagnose: Kreuzbandriss.

Trotz der schweren Verletzung könnte Cans Zukunft beim BVB jedoch gesichert sein. Wie die BILD berichtet, planen die Dortmunder Verantwortlichen um Sportvorstand Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl, dem Kapitän einen neuen Vertrag anzubieten.

Trotz langer Pause: BVB plant neuen Vertrag für Can

Dem Bericht zufolge sollen nach der anstehenden Operation konkrete Gespräche über eine Verlängerung aufgenommen werden. Im Raum steht ein Einjahresvertrag, allerdings zu reduzierten und stärker leistungsbezogenen Bezügen.

Der Verein möchte damit ein klares Zeichen setzen und seinen Führungsspieler in dieser schwierigen Situation unterstützen. Kehl stellte bereits kurz nach der Diagnose klar: „Emres Verletzung ist extrem bitter. Nicht nur für ihn, sondern für uns alle. Er ist unser Kapitän, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Klubs.“

Offen bleibt dagegen, ob Can auch künftig Kapitän der Dortmunder bleibt. Als mögliche Nachfolger werden vor allem Nico Schlotterbeck und Waldemar Anton gehandelt. Für den 32-Jährigen steht nun zunächst die Operation und eine monatelange Reha an. Borussia Dortmund scheint jedoch entschlossen, seinen Kapitän in dieser schwierigen Phase nicht allein zu lassen.

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