Nach Kunkel-Abgang bei Werder: Scharfer Seitenhieb gegen Fritzy Kromp | OneFootball

Nach Kunkel-Abgang bei Werder: Scharfer Seitenhieb gegen Fritzy Kromp | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90min

90min

·7. Juli 2026

Nach Kunkel-Abgang bei Werder: Scharfer Seitenhieb gegen Fritzy Kromp

Artikelbild:Nach Kunkel-Abgang bei Werder: Scharfer Seitenhieb gegen Fritzy Kromp

Die Frauen von Werder Bremen haben am Dienstagabend den Abgang von Melina Kunkel offiziell bekannt gegeben. Dieser Abgang hat allerdings im Nachgang einen durchaus aufsehenerregenden Beigeschmack.

Die Werder-Damen bestätigten, dass Kunkel eine weitere Personalie des massiven Kaderumbruchs ist und der auslaufende Vertrag der 20-jährigen Mittelfeldspielerin nicht verlängert wird. Nach 13 Jahren verabschiedet sich Kunkel in einem emotionalen Social-Media-Post mit emotionalen Worten und am Ende auch mit einer kleinen Botschaft an die Bremer Cheftrainerin Fritzy Kromp.


OneFootball Videos


Kunkel mit emotionaler Abschiedsbotschaft

Auf Instagram schrieb Kunkel: "13 Jahre - Danke Werder Bremen! Danke an alle im Verein die mit mir diesen Weg gegangen sind und bei mir waren bei Erfolgen als auch in den schweren Phasen. Vielen Dank an Thomas Horsch der mich als 15 Jährige zu den Frauen geholt hat und mir die Chance gegeben hat mich weiterzuentwickeln, der mir dir die Möglichkeit gegeben hat in der Bundesliga gegen Top Mannschaften zu spielen, immer besser machen will und an mich geglaubt hat. Danke an meine Jugendtrainer die Tag für Tag das Beste aus mir rausgeholt haben und mich immer besser machen wollten jedes Training. Ohne euch wäre ich wahrscheinlich nicht so weit gekommen und hätte niemals so viel Spaß gehabt. Außerdem ein großes Dankeschön an meine Mitspieler mit denen ich unvergessliche Momente in Erinnerung behalte und mit denen ich sehr gerne gemeinsam auf den Platz stand. Danke an Birte Brüggemann die immer ein offenes Ohr hatte und mich nie fallen gelassen hat trotz Verletzungen", viel Danksagung also für grün-weiße Weggefährten. Und auch die klare Botschaft, dass Kunkel mit schweren Herzen geht. "Werder Bremen bleibt immer ein großer Teil von mir, bin die letzten 13 Jahre gefühlt jeden Tag den selben Weg zum Training gefahren und es hat mir sehr viel Spaß gemacht dort Fußball zu spielen. Konnte mich dort fußballerisch und menschlich sehr entwickeln und von jeder Person was lernen. Habe dort tolle Menschen kennengelernt die immer für mich da waren/sind und mich unterstützen egal bei was", so die Mittelfeldspielerin. Doch zum Abschluss ihrer Abschiedsworte der mehr als deutliche Seitenhieb in Richtung Trainerin Kromp.

"Wünsche der Mannschaft und dem Verein viel Erfolg und hoffe das was die letzten Jahre von verschiedenen Personen Stück für Stück aufgebaut und wofür Werder ursprünglich stand nicht durch manche "Expertin“ für nur kurzfristigen Erfolg in Bruch kommt."Melina Kunkel mit scharfem Seitenhieb

"Wünsche der Mannschaft und dem Verein viel Erfolg und hoffe das was die letzten Jahre von verschiedenen Personen Stück für Stück aufgebaut und wofür Werder ursprünglich stand nicht durch manche "Expertin“ für nur kurzfristigen Erfolg in Bruch kommt", so Kunkel. Worte, bei denen man vor allem zwischen den Zeilen noch einiges mehr zu lesen vermutet. Mit dem deutlichen Hinweis "Expertin” spielt Kunkel höchstwahrscheinlich auf die ZDF-Expertin Kromp an und bringt ihren Missmut gegenüber der 41-jährigen Werder-Cheftrainerin recht deutlich zum Ausdruck.

Artikelbild:Nach Kunkel-Abgang bei Werder: Scharfer Seitenhieb gegen Fritzy Kromp

Werder-Trainerin Fritzy Kromp (r.) als ZDF-Expertin | Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

Werder-Boss Fritz bedauert Kunkel-Abschied

Auch Werder Bremen verabschiedete die Spielerin emotional. In der offiziellen Meldung wird Geschäftsführer Clemens Fritz wie folgt zitiert: "Es ist schade, dass uns Melina verlässt. Wir hatten versucht eine Lösung zu finden, damit sie nach ihrem Kreuzbandriss ihre Reha in Ruhe fortsetzen kann, um anschließend über unsere Regionalliga-Mannschaft wieder wettkampffähig zu werden. Sie hat sich jedoch für einen anderen Weg entschieden. Das akzeptieren wir und wünschen ihr nur das Beste für die Zukunft."

Weitere News zum Frauenfußball lesen:

Impressum des Publishers ansehen