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·1. Juli 2026
Nach Messi wartet Yamal: Österreich vor dem nächsten Endspiel

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Auf Nicolas Seiwald und Xaver Schlager wartet bei der WM 2026 das "nächste Endspiel". So bezeichnet Österreichs Trainer Ralf Rangnick die Partie gegen Spanien, die am heutigen Abend um 21.00 Uhr in Los Angeles steigt.
Das Duell mit einem der größten Turnierfavoriten ist für Seiwald und Schlager zugleich ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Mannschaftskollegen Dani Olmo. Der frühere RBL-Profi steht mit Spanien in der Runde der letzten 32 – und damit zwischen Österreich und dem Einzug ins Achtelfinale.
Für Nici, Xaver und die Rangnick-Elf ist es eine große Aufgabe. Aber keine ohne Chance.

Österreich hat es zuletzt spannend gemacht. Zum Abschluss der Gruppenphase sicherte sich das Team durch einen späten Kopfballtreffer von Saša Kalajdžić noch ein 3:3 gegen Algerien – und damit den Einzug in die K.-o.-Runde.
Mit vier Punkten kam die Rangnick-Elf in Gruppe J als Tabellenzweiter ins Ziel. Das Weiterkommen war verdient, die bisherigen Auftritte ließen aber auch erkennen, dass noch Steigerungspotenzial vorhanden ist. Insbesondere was die Defensive angeht: "Dass wir im Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft Luft nach oben haben, ist logisch."
Gegen Spanien wird Österreich eine stabilere Leistung brauchen, um das Achtelfinale zu erreichen. Der Europameister bringt enorme individuelle Qualität mit – hat beim 0:0 gegen Kap Verde aber auch gezeigt, dass er verwundbar sein kann.

Soll der große Coup gelingen, werden auch Nici und Xaver gefragt sein. Beide gehören im österreichischen Mittelfeld zum festen Kern der Mannschaft. Nici stand in allen drei Gruppenspielen in der Startelf und ging jeweils über die volle Distanz.
Bei Dani Olmo stellt sich die Situation etwas anders dar. Der 28-Jährige, der seit 2024 für den FC Barcelona spielt, stand bislang einmal in Spaniens Startelf – beim 4:0 gegen Saudi-Arabien. Dort bereitete er direkt einen Treffer vor.
Welche fußballerische Klasse Dani besitzt, wissen Seiwald und Schlager nur zu gut. Xaver spielte von 2022 bis 2024 mit ihm in Leipzig zusammen, Nici kam 2023 dazu. Nun kreuzen sich ihre Wege auf der WM-Bühne erneut – diesmal als Gegner.

Rangnick setzt darauf, dass seiner Mannschaft die Rolle des Außenseiters guttun kann. Spanien geht als Favorit in dieses Duell, Österreich hat dagegen die Chance, mit einem mutigen Auftritt für eine Überraschung zu sorgen.
„In diesem Spiel können wir tatsächlich nur gewinnen“, betont Rangnick. Zugleich ist der erfahrene Trainer überzeugt: „Wir haben unser Leistungsmaximum noch nicht erreicht.“
Gelingt es Österreich, am Donnerstagabend genau daran heranzukommen, dann könnte für Seiwald, Schlager und Co. auf dieses „Endspiel“ schon bald das nächste folgen.
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