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·22. August 2026
Nach Musiala-Drama: FC Bayern hat mit Saibari-Transfer "alles richtig gemacht"

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Stefan Effenberg sieht den FC Bayern nach den gesundheitlichen Rückschlägen bei Jamal Musiala vor einer schwierigen Aufgabe. Der Ex-Nationalspieler setzt auch auf 50-Millionen-Einkauf Ismael Saibari.
Nach den beiden Zusammenbrüchen von Musiala in den Testspielen gegen Leipzig und Heidenheim wird an der Säbener Straße über den Umgang mit dem Offensivmann diskutiert. In seiner Kolumne bei T-Online ordnet Stefan Effenberg die Lage ein – und spricht von einer "Gratwanderung" für Trainer Vincent Kompany.
Einerseits werde der Klub weiter mit Musiala planen. Andererseits müsse Kompany "in jedem Spiel einkalkulieren, dass es eben erneut zu so einer Absenz bei seinem Spielmacher kommen kann – und personelle Vorkehrungen treffen". Der 23-Jährige stehe unter "permanenter Beobachtung".
Sollte es tatsächlich wiederholt zu Aussetzern kommen, müssten sich Verein und Spieler nach Effenbergs Einschätzung "die unangenehme Frage stellen: Geht das so überhaupt noch weiter? Macht das so noch Sinn?"
In diesem Zusammenhang bewertet Effenberg auch den Sommer-Transfer von Ismael Saibari neu. Für den Marokkaner überwies der Rekordmeister 50 Millionen Euro an die PSV Eindhoven.
Saibari überzeugte in der vergangenen Eredivisie-Saison mit 19 Toren und neun Vorlagen in 37 Pflichtspielen, bei der WM traf er dreimal in fünf Partien. "So einen Spieler holst du nicht – erst recht nicht für 50 Millionen Euro –, um ihn dauerhaft nur auf die Bank zu setzen", stellt Effenberg klar.
Der 25-Jährige sei nicht mit früheren Ergänzungsspielern wie Eric Maxim Choupo-Moting zu vergleichen, der einst reiner Backup für Robert Lewandowski war, betont der ehemalige deutsche Nationalspieler.
Saibari sei "auch einer für die Startelf, mindestens aber für die Rotation". Angesichts der Entwicklungen um Musiala hätten die Bayern mit dieser Verpflichtung "schon jetzt alles richtig gemacht".












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