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·4. Juli 2026
Nach Nagelsmann-Niedergang beim DFB: King Klopp kündigt Interesse am Posten des deutschen Nationaltrainers an

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·4. Juli 2026

Das sportliche Trümmerfeld nach dem historischen WM-Kollaps der deutschen Nationalmannschaft wandelt sich in Windeseile zu einem spektakulären Personalkrimi auf höchster Ebene. Nach dem enttäuschenden Aus in der K.-o.-Runde gegen Paraguay (4:5 n.E.) und dem anschließenden Rücktritt von Julian Nagelsmann am Freitagmittag, hat sich der absolute Wunschkandidat der deutschen Fußballfans offiziell zu Wort gemeldet. Jürgen Klopp steht bereit und forciert ein baldiges Engagement als Bundestrainer. Der langjährige Erfolgscoach bestätigte live im Fernsehen, dass es bereits zu einem konkreten und richtungsweisenden Austausch mit den Verantwortlichen des DFB gekommen ist. Gleichzeitig kündigte der aktuelle Global Head of Soccer des Red-Bull-Kosmos an, dass nun auch mit seinem österreichischen Arbeitgeber wegweisende Gespräche anstehen, um eine einvernehmliche Lösung für den fliegenden Wechsel zum Verband zu finden.
Der ehemalige Erfolgstrainer des FC Liverpool und von Borussia Dortmund macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen auf den wichtigsten Trainerposten des Landes und gewährt Einblicke in die Verhandlungen. Die Nachricht von Nagelsmanns Demission nach dem südamerikanischen Elfmeter-Drama erschütterte die Sportwelt, doch der Verband handelte umgehend. Wie ein viel beachtetes Exklusiv-Interview bei MagentaTV am späten Freitagabend offenbarte, ist die Kontaktaufnahme bereits in vollem Gange. Auf die direkte Nachfrage, ob er die Annäherungen und Gespräche bestätigen könne, antwortete Jürgen Klopp gewohnt offen: „Ja, die kann ich bestätigen.“ Er wisse durchaus, wie nah Wohl und Weh im Fußball zusammenliegen. „Wenn wir den Elfmeter verwandelt hätten und Paraguay nicht, dann würden wir hier heute nicht stehen. Aber die Dinge sind, wie sie sind. Julian ist zurückgetreten und der DFB kümmert sich um eine Nachfolgeregelung und ist im Zuge dieser Gedanken, die sie sich gemacht haben, auf mich zugekommen“, erklärte der Startrainer die aktuelle Dynamik beim Verband.
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Obwohl der Starcoach vollgetankt und bereit für die Nationalmannschaft ist, muss eine saubere Trennung vom Brausekonzern vertraglich erst noch ausgehandelt werden. Der aktuelle Vertrag des Kulttrainers läuft bei den Sachsen noch langfristig bis zum 31. Dezember 2029. Daher sind intensive Verhandlungen unumgänglich, um eine für alle Parteien gesichtswahrende Lösung zu finden. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil es natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen. Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer, das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen. Deshalb muss man einfach mal die Gespräche auch in gewisser Weise abwarten“, bremste der 59-Jährige die ganz große Euphorie noch ein wenig. Dennoch kündigte er umgehend den direkten Austausch mit RBs Aufsichtsratsvorsitzendem Oliver Mintzlaff an. Er wisse, dass diesem der deutsche Fußball ebenfalls am Herzen liege und er dementsprechend sehr offen für diese Verhandlungen sei, aber geführt werden müssten sie nun einmal trotzdem. Im Idealfall gebe es am Ende nur Gewinner, sodass Red Bull sauber aus der Nummer herauskomme.

Foto: IHA
Nach über eineinhalb Jahren im Hintergrundmanagement brennt das einstige emotionale Kraftpaket wieder auf eine Rückkehr an die sportliche Seitenlinie. Die Frage nach dem perfekten Zeitpunkt für diesen geschichtsträchtigen Schritt beantwortete der Kandidat mit einer Mischung aus Realismus und großer Vorfreude. Auf die Frage von Moderator Johannes B. Kerner, ob das Timing für ihn passe, entgegnete der Trainer: „Auch jetzt ist es nicht perfekt. Weil ich nun mal bei Red Bull unter Vertrag stehe. Aber es ist trotzdem besser, als es jemals war.“ In seiner Zeit bei RB habe er unendlich viel gelernt, ganz viel Erfahrung gesammelt und viele Dinge verändert, weshalb ein Ausstieg wohlüberlegt sein müsse. Nach seinem Abschied im Sommer 2024 nach knapp neun Jahren beim FC Liverpool habe ihm schlichtweg die Energie für eine sofortige neue Aufgabe gefehlt. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt. Also ich bin bereit. Aber nochmal, es ist ein bisschen zu viel. Ich wollte nur auch heute das mal nutzen, um zu sagen, da draußen wird relativ viel geschrieben und da kann man auch mal was dazu sagen“, stellte er abschließend klar. Damit ist das Feuer entfacht, und der DFB steuert nach den prophetischen Spitzen der Vergangenheit – als Klopp vor der WM bezüglich Aufstellungswünschen von Thomas Müller noch scherzte, dass Nagelsmann die Mannschaft aufstelle, „noch, noch“ – auf eine neue Ära zu.







































