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·8. September 2026
Nach Neuer-Pfiffen: Bayern-Boss stichelt gegen Schalke

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·8. September 2026

Bild: Adam Pretty/Getty Images
Die Beziehung zwischen Manuel Neuer und den Fans des FC Schalke 04 bleibt auch 15 Jahre nach seinem Wechsel zum FC Bayern angespannt.
Bei der Rückkehr nach Gelsenkirchen wurde der Torhüter erneut ausgepfiffen. Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hält das für unnötig – und konnte sich eine Spitze gegen Neuers früheren Verein nicht verkneifen.
Schon beim Aufwärmen vor dem 0:0 zwischen Schalke und Bayern waren Pfiffe und Schmähgesänge zu hören. Auch während der Partie begleiteten die Schalker Anhänger zahlreiche Ballkontakte ihres ehemaligen Torhüters lautstark.
„Ich finde das überflüssig nach 15 Jahren“, sagte Dreesen anschließend im „Doppelpass“, wie SPORT1 berichtet. Neuer habe als Nationaltorhüter zahlreiche herausragende Spiele für Deutschland absolviert.
Anschließend schickte der Bayern-Boss eine kleine Spitze in Richtung Gelsenkirchen hinterher: „Ich glaube nicht, dass er diese Karriere je gemacht hätte, wenn er bei Schalke geblieben wäre.“
Neuer selbst ging deutlich entspannter mit der Reaktion seiner früheren Fans um. Der 40-Jährige bezeichnete die Pfiffe nach der Begegnung sogar als „Kompliment“ und „Liebe“. Für den gebürtigen Gelsenkirchener sei die Rückkehr dennoch emotional gewesen.
Der Torhüter durchlief die Schalker Jugend und schaffte bei den Königsblauen den Durchbruch zum Nationalspieler. Sein Wechsel zum FC Bayern im Jahr 2011 sorgte bei vielen Anhängern jedoch für anhaltenden Unmut.
Sportlich blieb Neuer bei seiner möglicherweise letzten Bundesliga-Rückkehr nach Gelsenkirchen weitgehend beschäftigungslos. Auf der anderen Seite verhinderte Loris Karius mit mehreren starken Paraden einen Münchner Sieg. Der Guardian ordnete den Auftritt des Schalker Torhüters als entscheidenden Faktor für die Nullnummer ein.







































