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·29. Mai 2026
Nach nur einer Saison: Schalke-Profi vor dem Absprung?

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Beim FC Schalke 04 bahnt sich offenbar der nächste Sommer-Abgang an. Mehrere Zweitligisten sollen Interesse an einem Profi zeigen – und die Königsblauen wären bei einem passenden Angebot wohl gesprächsbereit.
Beim FC Schalke 04 könnte es im Sommer zu einem weiteren Abgang kommen. Nach dem Bundesliga-Aufstieg planen die Verantwortlichen um Frank Baumann den Kader für die kommende Saison – und dabei dürfte Finn Porath offenbar keine große Rolle mehr spielen.
Wie die WAZ berichtet, beschäftigen sich bereits einige Zweitligisten mit dem 29-Jährigen. Schalke wäre demnach gesprächsbereit, sofern ein passendes Angebot eingeht. Für den flexiblen Außenspieler, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft, soll eine niedrige bis mittlere sechsstellige Ablösesumme ausreichen.
Porath war erst im vergangenen Sommer von Holstein Kiel nach Gelsenkirchen gewechselt. Die Königsblauen überwiesen damals rund 500.000 Euro an den Ligakonkurrenten. Vor allem seine Vielseitigkeit machte ihn für Schalke interessant, denn der Rechtsfuß konnte auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden.
Zu Beginn seiner Zeit bei den Königsblauen zeigte Porath durchaus wichtige Ansätze. Direkt bei seinem Debüt im Derby gegen den VfL Bochum leitete er mit einem Distanzschuss den Ausgleich ein, am Ende gewann Schalke noch mit 2:1. Auch beim 1:0-Heimsieg gegen Greuther Fürth war er mit seinem Treffer entscheidend beteiligt.
Im Laufe der Saison verlor der Routinier allerdings zunehmend an Bedeutung. Nach der taktischen Umstellung auf eine Viererkette passte Poraths Profil nicht mehr optimal ins System. Hinzu kam eine hartnäckige Oberschenkelverletzung, die ihn über Wochen außer Gefecht setzte. In der Rückrunde kam er lediglich auf drei Einsätze.
Zwar gehörte Porath bei den Aufstiegsfeierlichkeiten selbstverständlich dazu, sportlich scheinen seine Perspektiven in der Bundesliga jedoch begrenzt zu sein. Angesichts des großen Kaders und der starken Konkurrenz deutet derzeit vieles darauf hin, dass sich die Wege von Schalke und Porath bereits nach nur einem Jahr wieder trennen könnten.
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