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·13. Mai 2026
Nach Perez' heftigen Vorwürfen auf der PK: Barca mit deutlichem Statement

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·13. Mai 2026

Es war eine jetzt schon legendäre Pressekonferenz, die Florentino Perez am Dienstagabend hielt. Der Präsident von Real Madrid griff in einer nie dagewesenen Wutrede sowohl Journalisten, die Liga selbst, als auch den FC Barcelona an.
Mehr und mehr hatte man dabei das Gefühl, dass sich Perez nicht nur um Kopf und Kragen redet, sondern den Sturm, der dieser Tage um Real Madrid tobt, damit noch verschlimmert. Jetzt hat sich auch der FC Barcelona, der von Perez im Zuge des Schiri-Skandals erwähnt wurde, offiziell geäußert.
"La Liga ist unser ewiger Feind! Sie haben eine systematische Kampagne im Negreira-Fall mit Barcelona. Aber ich werde kämpfen. Ich kämpfe gegen jeden! [...] Ich habe sieben La-Liga-Titel gewonnen. Aber es sollten 14 sein. Mir wurden sieben gestohlen."Florentino Perez auf der PK
Der 79-Jährige hatte erklärt, dass sich Barca aufgrund des Skandals rund um Jose Maria Enriquez Negreira, sieben Meisterschaften "erkauft" habe. Barcelona hat dem ehemaligen Schiedsrichter mehrere Millionen bezahlt, der Vorwurf der Korruption ist allerdings noch immer nicht endgültig bewiesen.
In einem Statement kündigte Barca jetzt an, rechtliche Schritte zu prüfen und gegebenenfalls einzuleiten. "Im Zusammenhang mit der Pressekonferenz des Präsidenten von Real Madrid, Florentino Pérez, teilen wir mit, dass unsere Rechtsabteilung seine Äußerungen und Vorwürfe sorgfältig prüft. Diese werden derzeit analysiert, und es wird geprüft, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Sobald es als angebracht erachtet wird, werden etwaige Standpunkte und getroffene Entscheidungen bekannt gegeben", schrieben die Katalanen.
Dass die Rechtsabteilung der Blaugrana am Ende zu dem Schluss kommt, Maßnahmen einzuleiten, ist dabei allerdings wahrscheinlich. Zu diffamierend waren die Aussagen von Perez, zumal sie teilweise auch jeder vernünftigen Grundlage entbehren.
In Barcelona dürfte man trotz allem wohlwollend auf den aktuellen Status des Erzrivalen schauen, der sich zum Ende der Saison immer deutlicher selbst zerfleischt. Die Perez-PK war in diesem Zusammenhang quasi der absolute Höhepunkt – oder Tiefpunkt, je nachdem wie man es ausdrücken will.
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