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·14. April 2026
Nach Platzverweis gegen Köln: Strafmaß für Friedl steht fest

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·14. April 2026

Werder Bremen erlebte am vergangenen Wochenende einen rabenschwarzen Tag. Im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln stand am Ende nicht nur eine 1:3-Niederlage unter dem Strich, sondern auch der bittere Platzverweis für Kapitän und Abwehrchef Marco Friedl trübte die Stimmung an der Weser gewaltig. Ein doppelter Nackenschlag im engen Abstiegskampf der Bundesliga. Friedl war nach einer vermeintlichen Notbremse gegen Kölns Angreifer Ragnar Ache bereits in der 24. Minute und beim Stand von 0:1 mit Rot vom Platz verwiesen worden. Nun steht auch das Strafmaß fest.
Marco Friedl wurde für sein Foul am Kölner Ache nun mit einer Sperre von einem Spiel belegt und verpasst somit ausgerechnet das prestigeträchtige Nordderby gegen den Hamburger SV am kommenden Samstag. Allerdings muss man aber auch sagen, dass es eben glücklicherweise nur dieses eine Spiel ist, das Friedl nun verpasst. Für das Duell mit dem VfB Stuttgart eine Woche später ist der Abwehrchef dann wieder spielberechtigt. Dennoch maximal bitter - auch aufgrund des Zeitpunkts in der Saison und der Lage in der sich Werder befindet. Werder Bremen bestätigte bereits, dass man dem Strafmaß zugestimmt habe.

Platzverweis für Marco Friedl gegen Köln | Jan Fromme - firo sportphoto/GettyImages
Für den 28-jährigen Österreicher ist es bereits der sechste Platzverweis in der Bundesliga, fünfmal sah Friedl dabei die glatt rote Karte. Allerdings wurde der Platzverweis gegen den Effzeh von vielen auch stark angezweifelt, denn Friedl schien nicht aktiv in einen Zweikampf bzw. ein Foul zu gehen, sondern stand nach einem katastrophalen Zuspiel von Teamkollege Leonardo Bittencourt eher unbeholfen im Weg, woraufhin Ache mehr oder weniger auf ihn auflief. Umso mehr ärgerte und beschwerte sich Friedl im Nachgang an seinen Platzverweis - vermutlich gleichermaßen über seinen Teamkollegen und die Schiedsrichterentscheidung. Der Platzverweis gegen Köln wurde auch nach Ansicht des VAR nicht zurückgenommen, zeigt jedoch, dass die Szene mehr als strittig war.
Nun muss Werder-Coach Daniel Thioune ausgerechnet bei diesem bedeutenden Duell gegen den HSV auf eine seiner Säulen verzichten und den Ausfall von Friedl kompensieren. Es ist erst die zweite Ligapartie in der laufenden Spielzeit, in der Friedl nicht dabei ist. Bremen und Hamburg trennen aktuell nur drei Zähler.
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