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·7. August 2026

Nach Rodri-Desaster: 5 Alternativen für Real Madrid

Artikelbild:Nach Rodri-Desaster: 5 Alternativen für Real Madrid

Quo vadis, Real Madrid?

Die Königlichen wollen mit Trainer-Rückkehrer José Mourinho zurück in die Erfolgsspurt und wieder Titel sammeln. Nach zwei Spielzeiten ohne große Trophäen ist der Druck an der Concha Espina riesig.


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Der Kader hat in diesem Sommer bereits eine Auffrischung erhalten. In der Defensive sind mit Denzel Dumfries, Ibrahima Konaté und Marc Cucurella ein neuer Rechts-, Innen- und Linksverteidiger da. Im Angriff konnte nach langer Saga der Vertrag mit Superstar Vinicius Junior endlich verlängert werden. Dazu kommt mit Yan Diomande ein neuer Flügelstürmer für mindestens 125 Millionen Euro.

Bedarf herrscht aber noch im zentralen Mittelfeld. Zwar haben sich die Königlichen Routinier Bernardo Silva ablösefrei geschnappt. Der Portugiese kommt aber eher für eine offensivere Rolle infrage. Die Blancos suchen nach dem Ende der Kroos- und Modric-Ära nach einem neuen tiefen Spielmacher.

Mourinho soll wüten: Findet Real Madrid noch eine Rodri-Alternative?

Rodi war zuletzt als Wunschkandidat ausgemacht worden. Spaniens Kapitän wird Manchester City aber offenbar nur verlassen, wenn er zu Erzrivale FC Barcelona wechseln kann. Laut Sergio Valentin von Radio Marca ist Mourinho über diese Entscheidung enorm verärgert. The Special One will seinem Kader unbedingt einen Spielertypen wie Rodri hinzufügen. Andere von Mourinho vorgeschlagene Kandidaten seien von der Klubführung abgelehnt worden.

Bleibt die große Frage: Findet Real Madrid in diesem Sommer noch eine Rodri-Alternative? Hier sind fünf mögliche Kandidaten.

5 Kandidaten für die Sechs bei den Königlichen

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Enzo Fernandez | Justin Setterfield/GettyImages

Der 25-jährige Argentinier schien vor Rodri der heißeste Real-Kandidat fürs zentrale Mittelfeld zu sein – bis die Königlichen öffentlich erklärten, kein Interesse an einer Verpflichtung zu haben.Das macht auch durchaus Sinn: Der Chelsea-Star würde wohl eine noch höhere Ablöse als Diomande kosten. Und Fernandez ist kein tief spielender Sechser, sondern viel eher noch im offensiveren Mittelfeld zuhause. Bei den Blues agiert er häufig auch als Zehner.Fernandez selbst soll an einem Real-Wechsel interessiert sein. Wirklich Sinn ergeben würde der Deal für die Madrilenen aber nicht. Für diese Mittelfeld-Rolle steht im aktuellen Kader mit Jude Bellingham, Fede Valverde und Bernardo Silva schon überragende Qualität zur Verfügung.

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Aleix Garcia | Jörg Schüler/GettyImages

Der 29-jährige Spanier soll durchaus mit einer Rückkehr in die Heimat liebäugeln. Die WM-Teilnahme hatte der Leverkusener diesen Sommer verpasst.Garcia ist ein technisch starker, passstarker zentraler Mittelfeldspieler, der in einer Mannschaft mit Star-Power um sich herum – wie in Madrid – durchaus noch mehr aufblühen könnte.Natürlich wäre ein Garcia-Transfer für die Königlichen nicht der viel beachtete Deal, den man mit Rodri einfahren wollte. Als tiefer Spielmacher könnte der Bayer-Star aber sehr gut funktionieren.Es hat allerdings auch einen Grund, warum Garcia bislang noch nicht bei einem absoluten Topklub Stammspieler war. Trotz seiner technischen Klasse hat er auch immer wieder unerklärliche Aussetzer und haarsträubende Fehlpässe in seinem Spiel. Auf dem ultrakonstanten Niveau eines Rodri bewegt er sich sicher nicht.

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Adam Wharton | Image Photo Agency/GettyImages

Ein kleinerer Name mit viel Potenzial wäre der 22-jährige Adam Wharton, der sich in zwei Jahren bei Crystal Palace einen Namen gemacht hat. Whartons Profil ähnelt schon deutlich eher dem von Rodri: Der Shootingstar ist ein echter Sechser, besticht durch viel Ruhe am Ball und kann als tiefer Spielmacher agieren.Durch seine Leistungen auf der Insel und seinen englischen Pass ist der Marktwert zuletzt natürlich explosionsartig gestiegen. Dennoch könnte für Real dieser Sommer eine gute Gelegenheit bieten, zuzuschlagen, ehe der Preis noch weiter in die Höhe getrieben wird.

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Angelo Stiller | NurPhoto/GettyImages

Seit ein, zwei Jahren wird Angelo Stiller mit einem Wechsel zu einem internationalen Topklub in Verbindung gebracht. Neben Manchester United wird auch immer wieder Real Madrid genannt. Lange dachte man, der 25-Jährige sieht in diesen Sommer den perfekten Zeitpunkt für einen Transfer gekommen.Doch so richtig konkret wurde es bislang (noch) nicht. Stattdessen deutete zuletzt sehr viel in Richtung Verbleib beim VfB Stuttgart hin, wo er kommende Saison erneut in der Champions League auflaufen kann.Beim VfB ist der Linksfuß der große Spielgestalter und Stratege. Bei Real Madrid müsste er diese Rolle noch einmal eine Stufe höher ausfüllen. Sein Spielerprofil würde ziemlich perfekt zur der von Real gesuchten Rolle passen. In Madrid muss man sich die Frage stellen, ob man Stiller einen ähnlichen Einfluss wie beim VfB auch bei den Königlichen zutraut.Bei rund 50 Millionen Euro Ablöse wären die Stuttgarter wohl verkaufsbereit. Ein Preis, der für die Blancos kein allzu großes Hindernis darstellen würde.

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Martin Zubimendi | Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

Die beste B-Lösung für Real Madrid wäre ganz sicher Martin Zubimendi. Das würde Spaniens Weltmeister-Coach Luis de la Fuente so auch unterschreiben. Der wurde nämlich mal gefragt, warum der Arsenal-Star bei La Roja auf der Bank sitzt. De la Fuente antwortete sinngemäß: Weil Rodri der beste Sechser der Welt ist. Und Zubimendi eben der zweitbeste.Das Eigengewächs von Real Sociedad wagte erst vergangenen Sommer erstmals den Sprung zu einem Großklub – und dann auch noch ins Ausland. Arsenal soll zwischen 60 und 65 Millionen Euro Ablöse gezahlt haben. Sein erstes Gunners-Jahr war mit dem Premier-League-Titel und Champions-League-Finale auch beeindruckend. Selbst wenn er gegen Ende der Spielzeit seinen Stammplatz nicht mehr immer verteidigen konnte.Mit Bruno Guimaraes hat Arsenal jetzt einen weiteren Spieler für diese Position für viel Geld von Newcastle verpflichtet. Bei Zubimendi gibt es derweil immer wieder Gerüchte, dass er in die Heimat zurückkehren wolle.Nach all dem Rodri-Drama in Madrid ist Zubimendi für die Blancos nun von der zweitbesten zur besten Lösung geworden. Und Real für den 27-Jährigen wahrscheinlich auch.

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